@Algo schrieb: Wie @deusex bereits richtig angemerkt hat, werden wir inzwischen gefühlt als Beta-Tester eingesetzt – und müssen dafür auch noch erhebliche Beiträge zahlen, während wir gleichzeitig faktisch dazu angehalten werden, gefühlt noch nicht ausgereifte Cloud-Lösungen zu nutzen usw. Kann es sein, dass sich nun auch bei DATEV das Fachkräfteproblem, der demokrafische Wandel und die zunehmende Komplexität der Technik dahingehend auswirken, dass "das Ganze bzw. alles" wirklich nicht mehr zu beherrschen ist in einer Art und Weise, wie "wir Alten" es noch aus den analogen und bis vor kurzem "überschaubaren" digitalen Zeiten kennen und auch heute noch erwarten; sich aber niemand traut, das Kind beim Namen zu nennen bzw. den Kaiser als nackt zu bezeichnen? Alles strebt in´s Digitale bzw. wird dahin getrieben; kaum einer kennt noch den Gesamtzusammenhang zwischen allem (sich ständig ändernden und nicht harmonisierten Rechtsgrundlagen, Programmierung, DÜ-Schnittstellen, Programmlogik ...) bzw. ist in der Lage, den Komplex fehler- und störungsfrei zu halten. Warum sonst schafft ein zertifiziertes Abrechnungsprogramm wie DATEV es beispielsweise nicht, alle zwingend elektronisch zu übermittelnden Meldungen aus sich selbst heraus zu erstellen, sondern muss in immer mehr Fällen auf die "elektronische Ausfüllhilfe" SV-Meldeportal verweisen? Ich bin da leider sehr pessimistisch (staune aber immer wieder, was so alles funktioniert) ... und DATEV ist da in meinen Augen nur ein Beispiel für die Gesamtgemängelage ... Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und viel Zeit und Muse in der freien Natur unter einem schönen Himmel! 🙂
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