Es gibt ja bereits Kanzleien, die Kanzleimanagement oder Kanzleimanagement basis nutzen. In dem Schulungsvideos und in den Informationen seitens DATEV fehlen mir einige wichtige Informationen. Der DATEV-Co-Pilot kann mit ohne Internetzugang gar nichts und mit Internetzugang nur sehr dürftige Informationen liefern (Chat weiter unten). Bedenken habe ich insbesondere zu der DATEV-Aussage Kann ich meine Eigenorganisationslösung weiterhin verwenden? Nein. Mit der Installation von DATEV Kanzleimanagement im Rahmen der Umstellung steht Ihnen Ihre bisherige DATEV Eigenorganisationslösung nur noch im Lesemodus zur Verfügung. Vielleicht kann mir jemand aus den bereits umgestellten Kanzleien weiterhelfen. Meine Fragen: Wird es die digitale Dokumentenablage in neuen DATEV Kanzleimanagement noch geben? Wie läuft der Umstieg? Was geschieht mit meinen Excel und Word-Vorlagen in der Dokab? Werden diese in PDF umgewandelt? Was bedeudet NUR-LESE-MODUS?? Kann ich zu Mandanten weiterhin meine Excel-Arbeitspapiere speichern und nutzen? Wie ist der Ablauf bei digitalen Steuerbescheiden, die ich bisher in der DokAb abgelegt habe? Wird zukünftig Microsoft Office 365 vorausgesetzt und ggf. warum?" Damit ich Schlussfolgerungen ziehen und auftretende Probleme lösen oder im Vorfeld umgehen kann, benötige ich jetzt Klarheit. Von DATEV bekomme ich keine. Vielen Dank für euer Feedback. ----------------------------------------------------------------------------------- Chat (gekürzt): Frage: "Kannst du mir bereits Auskünfte geben zum neuen DATEV Kanzleimanagement?" Antwort nach Aktivierung der Internetrecherche: "... 4. Dokumentenmanagement in der Kanzlei Ablage und Zuordnung von Dokumenten zu Aufträgen und Mandaten. Einheitliche Struktur, damit Unterlagen im Kontext des jeweiligen Prozesses auffindbar sind. Integration mit anderen DATEV-Lösungen (z. B. für Buchführung, Jahresabschluss) ..." Nachfrage: " mich interessiert primär "4. Dokumentenmanagement in der Kanzlei" ich komme von EO classic mit digitaler Dokumentenablage. Wird es die digitale Dokumentenablage in neuen DATEV Kanzleimanagement noch geben? Wie läuft der Umstieg? Was geschieht mit meinen Excel und Word-Vorlagen in der Dokab? Kann ich zu Mandanten weiterhin meine Excel-Arbeitspapiere speichern und nutzen? Wie ist der Ablauf bei digitalen Steuerbescheiden, die ich bisher in der DokAb abgelegt habe? wird zukünftig Microsoft Office 365 vorausgesetzt und ggf. warum?" und ergänzend "antworte erneut auf meine Frage, aber nur mit gesicherten Erkenntnissen. Keine Vermutungen oder Schätzungen." und "antworte erneut wie eben (nur gesicherte Erkenntnisse, keine Vermutungen und Schätzungen) und ergänze etwaige Links direkt in den Antworten" Antwort DATEV Co-Pilot: " Zusammenfassung Ich beantworte deine sechs Fragen erneut ausschließlich mit gesicherten DATEV‑Aussagen aus öffentlich zugänglichen Quellen und ergänze die Links direkt in den Antworten. Wo DATEV nichts Konkretes sagt, formuliere ich ausdrücklich keine Schlussfolgerung. 1. Wird es die digitale Dokumentenablage im neuen DATEV Kanzleimanagement noch geben? Gesicherte Erkenntnisse: DATEV hält fest, dass DATEV Eigenorganisation compact, classic und comfort sukzessive durch moderne, cloudbasierte Lösungen ersetzt werden, u. a. durch DATEV Kanzleimanagement: Internet: DATEV – „Fragen und Antworten zur Umstellung auf DATEV Kanzleimanagement“ https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/service-und-support/umstellungen/umstellung-auf-datev-kanzleimanagement/fragen-und-antworten Für Dokumentenmanagement verweist DATEV auf DATEV Dokumentenablage und DATEV DMS als Lösungen für strukturierte, sichere und GoBD‑konforme Ablage, inkl. Workflows: Internet: DATEV – „Dokumentenmanagement – DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS“ https://www.datev.de/web/de/steuerberatung/loesungen/kanzleimanagement/kanzleiprozesse-optimieren-und-steuern/dokumentenmanagement Was ausdrücklich NICHT aus den Quellen hervorgeht: Es gibt keine explizite Aussage, dass die „digitale Dokumentenablage in EO classic“ als technische Komponente im neuen DATEV Kanzleimanagement unverändert weitergeführt wird. Es findet sich kein wörtlicher Satz wie „die EO‑DokAb ist Bestandteil des neuen DATEV Kanzleimanagement“. 2. Wie läuft der Umstieg (bezogen auf Dokumente)? Gesicherte Erkenntnisse: DATEV stellt zur Umstellung auf DATEV Kanzleimanagement eine FAQ‑Seite bereit, in der u. a. die Ablösung der EO‑Produkte und die grundsätzliche Umstellung auf Kanzleimanagement beschrieben werden: Internet: DATEV – „Fragen und Antworten zur Umstellung auf DATEV Kanzleimanagement“ https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/service-und-support/umstellungen/umstellung-auf-datev-kanzleimanagement/fragen-und-antworten Für Dokumentenmanagement und Produktwechsel beschreibt DATEV u. a. Szenarien zwischen DATEV DMS classic und DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS in eigenen Wissensdokumenten, z. B.: Internet: DATEV Wissensdokument – „DATEV DMS classic Produktwechsel: Dokumentenablage für die …“ https://wissensplattform.apps.datev.de/help/document/1020347 Was ausdrücklich NICHT gesichert ist: In den genannten Quellen gibt es keinen vollständig detaillierten, einheitlichen Schritt‑für‑Schritt‑Plan, der speziell und allgemein gilt für: „Umstieg von EO classic mit digitaler Dokumentenablage auf DATEV Kanzleimanagement inkl. Dokumentenmigration.“ Es findet sich keine allgemein gültige Aussage, dass Dokumente aus der EO‑DokAb automatisch in eine bestimmte, genau beschriebene Zielstruktur des DATEV Kanzleimanagement übernommen werden. 3. Was geschieht mit deinen Excel‑ und Word‑Vorlagen in der DokAb? Gesicherte Erkenntnisse: DATEV beschreibt für DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS, dass damit unterschiedliche Dokumentenarten (inkl. Office‑Dokumente) verwaltet und strukturiert abgelegt werden können; dazu zählen u. a. Schriftverkehr, Vorlagen und Arbeitspapiere: Internet: DATEV – „Dokumentenmanagement – DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS“ https://www.datev.de/web/de/steuerberatung/loesungen/kanzleimanagement/kanzleiprozesse-optimieren-und-steuern/dokumentenmanagement Was ausdrücklich NICHT aus den Quellen hervorgeht: Es gibt keine wörtliche DATEV‑Aussage, was konkret mit „Word‑ und Excel‑Vorlagen, die heute in der digitalen Dokumentenablage von EO classic liegen“, beim Umstieg geschieht. Insbesondere existiert in den zitierten Unterlagen keine konkrete Formulierung zu: automatischer Übernahme aller Vorlagen, oder ausschließlich manueller Migration, oder sonstigen, exakt beschriebenen technischen Abläufen. 4. Kannst du weiterhin Excel‑Arbeitspapiere mandantenbezogen speichern und nutzen? Gesicherte Erkenntnisse: In der Beschreibung zu Dokumentenmanagement stellt DATEV dar, dass mit DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS: Dokumente mandantenbezogen, strukturiert und revisionssicher abgelegt werden können, verschiedene Dateitypen, insbesondere auch Office‑Dokumente, verwaltet werden. Internet: DATEV – „Dokumentenmanagement – DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS“ https://www.datev.de/web/de/steuerberatung/loesungen/kanzleimanagement/kanzleiprozesse-optimieren-und-steuern/dokumentenmanagement Was ausdrücklich NICHT gesichert ist: Es gibt keine explizite Formulierung in den zitierten Quellen wie: „Excel-Arbeitspapiere können im DATEV Kanzleimanagement exakt so wie in EO classic in einer DokAb abgelegt werden.“ Die Möglichkeit, Excel‑Dateien mandantenbezogen zu speichern, ergibt sich allgemeiner aus den Funktionen der Dokumentenablage/DMS, nicht aus einer spezifischen Aussage zu „Excel‑Arbeitspapieren im Zusammenspiel mit DATEV Kanzleimanagement“. 5. Wie ist der Ablauf bei digitalen Steuerbescheiden, die du bisher in der DokAb abgelegt hast? Gesicherte Erkenntnisse: DATEV beschreibt, dass Dokumentenmanagement‑Lösungen (DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS) zur Ablage von Bescheiden und Schriftstücken sowie zur Unterstützung von Kanzleiprozessen (z. B. Workflows, Notizen) genutzt werden können: Internet: DATEV – „Dokumentenmanagement – DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS“ https://www.datev.de/web/de/steuerberatung/loesungen/kanzleimanagement/kanzleiprozesse-optimieren-und-steuern/dokumentenmanagement DATEV stellt in den Informationen zu DATEV Kanzleimanagement heraus, dass dieses Produkt die Organisation und Steuerung von Kanzleiprozessen übernimmt (Aufträge, Aufgaben, Fristen etc.): Internet: DATEV – „Fragen und Antworten zur Umstellung auf DATEV Kanzleimanagement“ https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/service-und-support/umstellungen/umstellung-auf-datev-kanzleimanagement/fragen-und-antworten Was ausdrücklich NICHT aus den Quellen hervorgeht: Es gibt in den genannten Unterlagen keine konkrete, ausformulierte Prozessbeschreibung, die speziell und allgemein gilt für: „Digitale Steuerbescheide, bisher in der DokAb von EO classic abgelegt, durchlaufen später im Zusammenspiel von DATEV Kanzleimanagement und Dokumentenablage/DMS exakt diese Schritte A–Z.“ Es findet sich keine detaillierte Aussage, wie Altbestände von digitalen Bescheiden aus EO‑DokAb im Einzelnen migriert werden (z. B. inklusive oder exklusive bestimmter Metadaten, Statusinformationen usw.). 6. Wird zukünftig Microsoft Office 365 vorausgesetzt und ggf. warum? Gesicherte Erkenntnisse: In den herangezogenen Quellen zu Umstellung auf DATEV Kanzleimanagement und zu Dokumentenmanagement – also insbesondere: Internet: DATEV – „Fragen und Antworten zur Umstellung auf DATEV Kanzleimanagement“ https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/service-und-support/umstellungen/umstellung-auf-datev-kanzleimanagement/fragen-und-antworten Internet: DATEV – „Dokumentenmanagement – DATEV Dokumentenablage / DATEV DMS“ https://www.datev.de/web/de/steuerberatung/loesungen/kanzleimanagement/kanzleiprozesse-optimieren-und-steuern/dokumentenmanagement finden sich: Hinweise auf moderne, digitale und cloudbasierte Prozesse und auf die Integration in bestehende Office‑Umgebungen. Was ausdrücklich NICHT gesichert ist: In den genannten Dokumenten wird Microsoft 365 / Office 365 nicht ausdrücklich und unmissverständlich als zwingende technische Voraussetzung für DATEV Kanzleimanagement benannt. Es gibt dort keinen expliziten Satz, der lautet: „Ohne Microsoft Office 365 kann DATEV Kanzleimanagement nicht genutzt werden.“ Ebenso findet sich in genau diesen Quellen keine vollständig ausgeführte Begründung, warum Office 365 zwingend wäre und klassische Office‑Installationen ausgeschlossen wären. Konfidenz & Einschränkungen Alle Aussagen oben sind direkt durch die verlinkten DATEV‑Quellen belegbar. Wo ich „nicht gesichert“ schreibe, bedeutet das: In den genannten Quellen findet sich keine entsprechende explizite Formulierung. Ich nehme keine eigene Bewertung oder Interpretation vor. Nächste Schritte Wenn du möchtest, formuliere ich im nächsten Schritt für dich eine konkrete Fragenliste, die du 1:1: mit deinem DATEV‑Ansprechpartner oder in einem Umstellungsprojekt (z. B. mit DATEV‑Consulting) durchgehen kannst – strikt getrennt in: Punkte, zu denen es schon öffentliche Infos gibt (mit Link), und Punkte, zu denen nach aktuellem Stand nur eine individuelle Klärung möglich ist (z. B. konkrete Migrationswege für deine EO‑DokAb‑Daten).
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