Ich bin jetzt seit drei Tagen am checken der LLL: LugiAI, Langdock und Logicc . . . LuigiAI ist mir zu systemisch zu übergriffig, wenngleich funktionell am Passendsten für eine Steuerkanzlei, aber die rechtlich geforderten Sicherheiten sind hier mehr als undurchsichtig; wenngleich mit DSGVO geworben wird. Das muss nichts heißen, da für uns ja §203 und §62a ausschlaggebend ist. Der Zugriff und die Verarbeitung von Rechtsinformationen ist m.E. schon top, wenn alles funktioniert und die native Einbindung in DATEV. Mir im Moment zuviel, gerade auch wegen der Sicherheitslage; obgleich die Vereinbarungen nach §203 und §62a "bereitliegen" würden; hier wäre interessant zu wissen, ob die OpenAI-Modelle dann auch geblockt werden. Logicc bringt die beiden Normen gleich offen, proaktiv mit Vereinbarungen an den Start, sperrt anschließend gleich alle Modelle von OpenAI aus; selbst wenn diese noch ausgewählt werden; also hier kann dann auch nicht aus Versehen ein Modell genutzt werden, das nicht von logicc verifiziert ist. Leider kein Excel-Editor an board und kein Zugriff auf Rechtsdatenbanken. Wer auf Sicherheit Wert legt, sicher beste Wahl. DATEV-Anbindungen sollen künftig implementiert werden; Umfang, Art und Funktion unbekannt. Langdock ist sicherlich das Instrument für größere Kanzleien mit großem Agenten- und Automatisierungsbedarf in den Betriebsabläufen und damit sogar Addons in M365, womit Editoren hinfällig sind; sehr attraktiv für die Entwicklung von Tabellen, Auswertungen und Erstellung von Arbeitsprozessen. Bezüglich der Sicherheit, insbesondere zu §203 und §62a hüllt sich Langdock in Schweigen udn verweist auf die direkte Anfrage an den Support; sobald man aus dem Arbeitsbereich Richtung trust-center rausgeht, ist allerdings alles in Englisch, auch die templates für Agente, Beschreibungen, Menüführungen in Englisch. Meine Englischkenntnisse sind an sich gut, aber in Geschäfts- udn Technikenglisch setze ich da auf. Das gefällt mir nicht. Da Langdock funktionell für mich oversized ist, die Sicherheit etwas nebulös und die Sprache nicht durchgängig in Deutsch verfügbar ist, bin ich da mal raus. Bei Langdock lieg die Verantwortung der Freigabe von Modellen beim Admin des User und das ist nicht mein Job... Alle Modelle arbeiten fast mir derselben Modellauswahl, wobei Langdock die größte hat; allerdings weiß nicht, warum man auf alte, überholte Modelle zurückgreifen sollte. Ach ja und wenn man dann die seitenlangen Vereinbarungen, auch Logicc, mal auswerten lässt, finden sich mehrfach Haftungsausschlüsse ("wir tun was wir können, aber können nichts garantieren"); na eine Portion "no risk no fun" gehört wohl in der KI-Nutzung dazu. Meine aktuellen KI-Absichten: 1. Rechtsrecherchen in Haufe Copilot Tax, DATEV Copilot 2. Logicc für die personalisierte Weiterverarbeitung der Rechtsquellen zu konkreten Mandatsfällen. 3. ChatGPT+ für Privates und Sonstiges, ohne Mandantenbezug sowie konkreten Mandantendaten, die zunächst über 2. zutreffend entpersonalisiert wurden und/oder die Prüfung/Abgleich von Outputs von 1. Also im Prinzip werden alle Modelle genutzt, aber es startet bei Mandanteninhalten bei der Entpersonalisierung und endet ggf. bei der Re-Personalisierung durch 2. Ist natürlich auch "von-hinten-durch-die-Brust-ins-Auge". So mal Stand heute... kann aber Montag schon wieder anders aussehen 😁
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