Daher die Frage: Wann tut sich hierzu etwas? Gerade kleinere Unternehmen bei Nutzung von Auftragswesen next (aber auch wir als Steuerkanzlei über die Rechnungsschreibung) benötigen dringend die Möglichkeit wieder selbstbestimmt die E-Mail zur Rechnung zu schreiben statt dem automatisierten Versand über DATEV. Moin @frzu, da wird sich (meiner Meinung nach) nichts mehr ändern. Eher das "Gegenteil". DATEV will, möchte und wird sich für den zukünftigen Rechnungsversand als Dienstleister etablieren. --> Eine Diskussion hierzu gab es schon zuhauf in der Community. Wir müssen uns leider auch im Klaren sein, dass die E-Mail als Versandmedium immer mehr zu einem Problem wird. Die Mechanismen sind aus den 1960er und entsprechend an die heutigen Anforderungen (insbesondere Sicherheitsaspekte) nicht anpassbar. Alle Mechanismen zur SPAM-Abwehr (TLS, SPF, DKIM, DMARC) sind aus meiner Sicht fast "hilflose" Versuche die Probleme in den Griff zu bekommen. Und man ist immer noch nahezu hilflos dem ausgeliefert, was mein Empfänger so unterstützt. Der "normale" (nicht abwertend) hat schlicht keine Chance dies im Vorfeld zu erkennen, zu prüfen oder zu umgehen oder seinen Versand mundgerecht anzupassen. Und dann haben wir die Situation, dass eine zugestellte Mail immer noch nur bedingt "vertrauenswürdig" ist. Wenn die Mail nicht mit einem digitalen Zertifikat (S/MIME o.ä.) gesichert ist, hat der Anwender (Rechnungsempfänger) keine Chance dieser Mail und der beigefügten Rechnung zu 100% zu vertrauen. Fazit: Mail ist als Übertragungsweg eigentlich kaputt und nicht nutzbar. Die Alternativen sind TRAFFIQX, Peppol, SmartTransfer o.ä. Hier kümmern sich Datentransferdienstleister um die Entgegennahme der Rechnungsdaten, Übermittlung, Sicherstellung der Übermittlung, Empfang der Rechnungsdaten. Hier ist keine klassische Mail im Einsatz, die Daten werden über verschlüsselte Verbindungen und Schnittstellen ausgetauscht. Für Angreifer, die manipulierte Rechnungen verteilen wollen ein Graus... Für den Rechnungsempfänger und -versender hingegen eine sichere Sache. Genau hier wird sich die DATEV zukünftig immer mehr positionieren. Und dann kann Ihnen egal sein, wie die Rechnung übermittelt wird. Sie fakturieren und DATEV übermittelt. Heute noch mehrfach als E-Mail, wenn Portale wie DATEV-E-Rechnungsportal zum Einsatz kommen, eben die Alternativen. Fremdanbieter, die in ihrer Fakturierungssoftware heute noch nur und ausschließlich E-Mail als Transport anbieten, werden sich (meiner Meinung nach), zumindest für den B2B-Bereich anpassen müssen. Im B2C sieht es da anders aus. Private Rechnungsempfänger werden außer der Mail keine Chance haben und auch nicht nutzen wollen. Damit wir uns richtig verstehen: - der derzeitige Versand über DATEV (e-invocice@datev.de) inkl. der Außenwirkung ist schlicht <bleep> - Kanzleien haben den Drops zumeist mit Zähneknirschen geschluckt - hätte man DATEV-seitig besser darstellen und kommunizieren können - u.s.w. Wie gesagt, meine persönliche Meinung und Sichtweise, ich bin nicht von DATEV und ich nehme hier DATEV auch nicht in Schutz. Beste Grüße Christian Ockenfels
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