Hinsichtlich der Cloud-Umstellung mache ich mir zwischenzeitlich ernsthafte Sorgen, insbesondere dass unsere m.E. effizienten Arbeitsprozesse nicht mehr möglich sind. Ich höre immer mehr, dass die Cloud-Programme nur noch Standardprozesse abbilden und deutlich verschlankt werden. Derzeit haben wir eine sehr strukturierte Dokumentenablage. Über das Kontextmenü sind viele Funktionen schnell ausführbar (z.B. Weiterleiten per E-Mail, Signieren mit FP-Sign usw.). Wenn ich die Beiträge von oben lese, bekomme ich Angst, dass diese Funktionen in der Cloud nicht mehr möglich sein werden?! Ich habe den Eindruck, dass die DokAblage vom gesamten Arbeitsprozess losgelöst werden soll. Gestern habe ich erfahren, dass es bei den Steuerprogrammen in der zukünftigen Cloudversion nicht mehr möglich sein soll, Dokumente aus der DokAblage in die Belegnachreichung zu übernehmen. Als Begründung wurde genannt, dass die Belege im Rahmen von RABE eh jedem Belegfeld einzeln zugeordnet sind. Ich sehe es ähnlich wie @jareddaum : Der Mandant zahlt das Ergebnis unserer Tätigkeit. Wie wir das Ergebnis erreichen, ist dem Mandanten egal. Ob wir einen mega tollen digitalen Prozess haben, der uns die doppelte Zeit kostet oder einen schlanken effizienten Prozess, der nicht den Schönheitspreis im digitalen Workflow erhält, ist dem Mandanten letztendlich egal. Er zahlt das Ergebnis. Mit der Cloud werden wir m.E. in Standardprozesse gedrängt, die unsere bisherigen Arbeitsabläufe deutlich verändern werden. Ob das effizienter sein wird, da habe ich meine Zweifel.
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