Duplikatskennung bei vom Mandanten eingereichten Belegen – bitte endlich praxisgerecht lösen! DATEV, bitte dieses Thema noch einmal aufgreifen und vernünftig lösen. Typischer Fall in der laufenden Buchhaltung: Der Mandant scannt einen Beleg ein, allerdings ist der Scan schief oder qualitativ nicht besonders schön. Der Beleg ist trotzdem lesbar und wird ganz normal gebucht. Später trudelt derselbe Beleg noch einmal ein – diesmal sauber gescannt. Und jetzt? Den neuen, besseren Beleg einfach löschen? → NoGo. Es ist schließlich der bessere Beleg. Den neuen Beleg erneut buchen und den alten Buchungssatz per Gegenbuchung stornieren? → Auch keine vernünftige Lösung. Den alten Beleg löschen und die Buchung irgendwie neu verknüpfen? → unnötiger Aufwand und potenzielle Fehlerquelle. Hier fehlt eine einfache und naheliegende Funktion: „Duplikat erkannt – Beleg dem vorhandenen Buchungssatz anheften?“ Wenn DATEV beim Buchen bzw. bei der Duplikatsmeldung erkennt, dass es sich um denselben Beleg handelt, sollte man den neu eingegangenen Beleg direkt mit dem bereits vorhandenen Buchungssatz verknüpfen können. Idealerweise: Buchungs-Duplikat erkannt. Dieser Beleg scheint bereits gebucht worden zu sein. Soll der neue Beleg dem vorhandenen Buchungssatz angeheftet werden? [Ja] [Nein] Damit könnte man den besseren/lesbareren Beleg übernehmen, ohne die Buchung zu verändern und ohne mit Gegenbuchungen oder manuellen Aufräumarbeiten hantieren zu müssen. Gerade bei Mandanten, die Belege per Mail-Upload einreichen und bei denen später noch Papierbelege nachgescannt werden, ist das kein exotischer Sonderfall, sondern ein ganz normaler Vorgang in der laufenden Buchhaltung. Bitte diese Funktion endlich umsetzen. Nicht nur erkennen, dass es sich um ein Duplikat handelt – sondern dem Anwender auch eine sinnvolle Aktion zur Bereinigung anbieten.
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