@CKB83 schrieb: Diese Aussagen halte ich für eine Propaganda die auf keinem technischen Sachverstand beruht. Jeder ist sich bewusst darüber, dass die DATEV alles auf den Kopf stellen muss, da die aktuelle Basis veraltet und katastrophal aufgestellt ist. Auch wenn man der Meinung ist es nicht zu merken, man merkt es. Ständige Ausfälle im RZ, lange Ladezeiten, technische Limitierungen, das alles sind eben die Limitierungen der Software, die wahrscheinlich nicht Grundzüge der Novellzeit beinhaltet. Es braucht eine komplette Neuentwicklung, dafür ist MongoDB eine gute Sache und ein modernes und performantes System. Wenn man heute neu entwickelt, macht eine OnPremis Anwendung nunmal gar keinen Sinn mehr, kaum ein Steuerberater hat Zeit, Lust und Kapazitäten sich um einen In House Server zu kümmern, bestellt also sowieso ASP. Ich bin skeptisch und bei ganz vielen Punkten nicht bei der DATEV, aber das eine komplette Neuentwicklung kommen muss ist ein notwendiger Fakt. Ihre Erfahrung ? oder woher kommt dieses Wissen ? Wir sind ca 40.000 Mitglieder bei der Datev meine Behauptung es sind noch viele sehr viele auf Inhouselösungen unterwegs inkl. mir selbst ich hatte mich bei der letzten Serveranschaffung lange überlegt inhouse oder nicht habe ich aber letztlich für die Inhouse Variante entschieden und damit kann ich eben auch arbeiten wenn die Cloud Software mal wieder hängt. Aber das ist meine Sichtweise. P.S. Ich würde bspw. nicht behaupten, dass die DATEV einer Konzernstruktur gleicht, vielmehr hat die DATEV die Trägheit des öffentlichen Dienstes erreicht, wie auch einige andere deutsche Konzerne. Den größten Vorwurf mache ich der DATEV aber darin, dass man sich in den letzten 20 Jahren sukzessive von der praktischen Tätigkeit entfernt hat. Wir haben letzte Woche eine Tabula Präsentation gehabt und einer der Gründer hat einem das Gefühl mitgeben können sehr nah an der Praxis zu sitzen, alltägliche Probleme werden dort abgebildet und gelöst. Bei der DATEV hat man nur noch das Gefühl, dass man intern einen Wunschprozess entwickelt hat, dem man folgen muss, der nur leider nichts mit der täglichen Praxis zu tun hat. Wo ist hier der Widerspruch ? Wenn man sich die DAX 30 Konzerne anschaut oder einen Teil davon das stellt man sehr schnell fest wie träge diese Tanker sind, wie groß der Verwaltungswasserkopf ist und wieviel Ineffizienzen vorhanden sind weshalb dann wenn es denn von den Gewinnen her schlechter wird auf einmal viel hinterfragt wird und in aller Regel Personal abgebaut wird. Sowohl Konzerne wie öffentliche Hand ist träge und meine Erfahrung mit Datev seit > 40 Jahren sagt mir das die Datev eG schon lange auf dem Weg zur AG und damit eben zu den Konzernstrukturen ist.
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