@Neu_hier Ich kann Ihren Frust gut nachvollziehen und bin sicher, dass wir damit nicht alleine sind. Die Kommunikationsschienen der DATEV sind in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Ich fürchte, dass es künftig aber auch noch schlechter geht. Vielleicht liegt der Denkfehler für den Plan, die Modalitäten zur Zusammensetzung des Vorstands zu ändern, schon darin, die Frage der Vorstandszusammensetzung mit der Hoffnung auf bessere operative Ergebnisse zu überfrachten. Die Befürworter haben hier ja offensichtlich damit argumentiert, nur so ließen sich die richtigen Personen rekrutieren. Ein zusätzlicher oder fehlender Berufsträger im Vorstand ersetzt aber keine funktionierende Rückkopplung aus der Kanzleipraxis. Entscheidend wäre doch, ob DATEV überhaupt Strukturen hat, in denen praktische Erfahrung unverzerrt nach oben gelangt und dort Folgen auslöst. Das passiert erfahrungsgemäß immer weniger - wenn überhaupt noch. Wenn ein Problem erst durch Gremien, Zuständigkeiten, Kommunikationsabteilungen und Standardantworten wandern muss, ist es am Ende meist kein Problem mehr, sondern ein Vorgang. Damit geht dann automatisch viel verloren. Vielleicht müsste die eigentliche Frage also lauten: Nicht wer sitzt im Vorstand bzw. wie ist der Vorstand strukturiert, sondern wie kommt Kanzleiwirklichkeit dort ungefiltert an? @coceur @ABillewitz @Michael-Renz Das ist eine Aufgabe, die dem Vertreterrat zukommt - Istanalyse, Problemdefinition, Lösungsansätze.
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