@olafbietz schrieb: Aber was ist, wenn der Antrag abgelehnt wird? Werden dann nicht wieder die "Abweichler" bearbeitet und so lange neu abgestimmt bis das Ergebnis durch ist? Wir befinden uns also schon wieder in dieser Phase. Einer Phase, in der ein demokratisches Abstimmungsergebnis nicht akzeptiert, sondern nachträglich bekämpft oder umgangen wird. Ein Schlag ins Gesicht eines jeden Vertreters, der seine Stimme abgegeben hat. Mangelnde Anerkennung. Mangelnder Respekt. Missachtung. Vielleicht muss es den Verantwortlichen selbst mal so ergehen, damit sie verstehen, was sie da zerstören. Vertrauensverlust wurde ja bereits genannt. Dass dann als Argument vorgebracht wird, dass der ursprüngliche Antrag ja nur abgelehnt wurde, weil er mit einem anderen verknüpft wurde, zeigt dann noch zusätzlich, dass nicht nur unnötig, sondern auch noch dilettantisch an der Satzung herumoperiert wird. Die Satzung ist das Herz unserer Genossenschaft. Man operiert nicht leichtfertig am Herz, wenn es adäquate andere Abhilfe gibt. Wenn man am Herz operiert, sollte es schon ganz wichtige, klare und unstrittige Gründe geben. Von der Antragstellerin, die den Antrag des Vorstands vom Vorjahr völlig eigenständig und unabhängig kopiert und wieder eingebracht hat, habe ich keine weitere Erläuterung und Rückmeldung erhalten. Von den Änderungsbefürwortern, die ja zum Teil selbst vorbringen, dass die Änderung die Probleme nicht lösen wird, kommen auch sonst nur schwache Argumente, die mich allesamt nicht überzeugen. Die wenigen Argumente, die kommen, kann man entkräften, weil die vorgebrachten Probleme auch ohne Satzungsänderung beseitigt werden könnten. Wenn es nur gewollt wäre. Um bei der Metapher zu bleiben: Hier soll gerade eine Herz-OP wegen Bluthochdruck vorgenommen werden, nachdem die OP an zwei Herzklappen gleichzeitig mit schmutzigen Besteck abgesagt wurde. Gute Nacht.
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