Liebe DATEV, gib doch einfach zu, dass Du Dich als unsere Genossenschaft ein klein bisschen "verhoben" hast mit dem Tempo der Digitalisierung. Heute ist der 30.04. = Abgabefristende für die Steuererklärungen 2024 und ich bin heilfroh, dass das "klassische" RZ funktioniert und alle Steuererklärungen 2024 pünktlich und zuverlässig rausgehen. Womöglich bedeutet das - wenn all die terminierten Übermittlungen ja auch heute noch in Hülle und Fülle durchgehen - dass Deine "Cloud" wohl doch ein bisschen technisch überfordert ist bei einer solchen Doppelbelastung. Ehrlich wäre es, wenn Du, liebe DATEV, einfach ehrlich wärst und das offen zugibst. Es wird nämlich langsam peinlich, immer weitere Ausflüchte lesen zu müssen hier in der Community (es war dieses und jenes Hardware-Teil... Werner würde drauf sagen: "Dann kauf Dich doch mal 'n vernünftige Hardware und hau wech das schrottige Teil!"). Vielleicht mal nen Gang zurückschalten und nicht immer wieder in neue Gefilde vorpreschen (und Preise jährlich erhöhen) für eine Infrastruktur in der Cloud, die leider - so leid mir das tut - alles andere als zuverlässig ist. Ja ja, ich weiß, es funktioniert ja nur "an ein paar Tagen nicht", aber im Ernst: das kann es doch nicht sein, oder? Wenn das weiterhin so katastrophal bleibt, werde ich derjenige Steuerberater sein, der mit Gewalt am allerlängsten on premises bleibt, bevor er (nur unter körperlicher Gewaltandrohung) dann doch mit in die Cloud umzieht. Eigentlich schade, weil Deine Cloud-Komponenten eigentlich gut sind (Unternehmen online, Meine Steuern, EÜR-Cloud-Programm > das geht alles in die richtige Richtung) --> aber laufen sollte es halt zuverlässig, oder soll ich tatsächlich meine Angestellten desöfteren mal heimschicken, weil die DATEV nicht läuft? Das wird dann aber teuer für Dich, liebe DATEV... ... wer diesen Beitrag als "klassischen Vorstandsbrief" verstehen will, möge es so verstehen. Viele Grüße, Roland Wilm
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