Hallo BinaChana, auch wenn es schon etwas her ist, eine kleine Wortmeldung dazu: ob jetzt schon professionelle Hilfe notwendig ist, würde ich bestreiten. Es kommt wirklich darauf an, wie man betroffen ist. Wenn die meisten Mandanten gut davon gekommen sind, wunderbar. Bei uns waren gut 90% aller Mandanten von den akuten Schließungen, massiven Umsatzrückgängen seit dem und Arbeitsausfall betroffen. Ich war anfangs Seelsorger, habe dann bei allen die Kurzarbeit beantragt, Löhne umgestellt, Vorauszahlungen aller Art angepasst, dann die USt-Senkung und schließlich die wunderbare Überbrückungshilfe... Da einer meiner Kollegen genau ab Mitte März bis Mitte Mai wegen (anderer) Krankheit ausgefallen ist, war das natürlich super für das andere, laufende Geschäft. Gott sei Dank habe ich tolle Mitarbeiterinnen, welche viel davon gemacht haben. Ich mache seit März zumindest gefühlt fast nur Corona. Beratung, Umstellung, Anträge, etc. Habe die ersten zwei Monate auch fast komplett durchgearbeitet, inklusive Wochenende und Feiertage. Und ja, auch ich hatte schon den einen oder anderen Zeitpunkt, an dem ich nicht mehr wollte/konnte. Aber da haben Sie es, wie ich, ja richtig gemacht und eine Auszeit genommen. Irgendwann ist Schluss und wir helfen unseren Mandanten auch nicht, wenn wir mit den Nerven am Enden sind. Und: sich bei Seinesgleichen mal "auskotzen" kann sehr befreiend sein. In diesem Sinne, bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich!
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