Hallo, etwas verspätet ... @glasi schrieb: Also Linux Mint oder Zorin OS (als Beispiele von einigen) sind Windows ähnlicher als Win11 selber 🙂 Und wenn man es auf die Spitze treibt installiert man noch ein entsprechendes Icon Pack und alles sieht zu 100% wie in Windows aus Da funktioniert alles so wie in Windows, wie es der Ottonormalnutzer kennt. Wer damit überfordert ist, hat die gleichen Probleme in Windows (z.B. Aufrufe Kontextmenue rechte Maustaste usw.). Die Frage ist doch eher: Sind wir da nicht auf dem Holzweg ? Windows ist uralt, Microsoft hatte irgendwann einmal erkannt, daß "Windows 98" unbrauchbar als Betriebssystemplattform und kaufte dann mal eben die Entwicklungsmannschaft von DEC unter Dave Cutler. Der war der Lead Developer von VMS, das datierte aus 1977 und lief auf VAXen. Für meinen Geschmack altbackener als Solaris und andere UNIX - Varianten. Cutler entwarf "Microsoft NT 3.51" und Fachleute witzelten: "Windows NT == VMS++". DEC hat den Prozeß wegen der VMS - Clonerei gewonnen, aber who cares, MS bezahlte aus der Portokasse. Auch in seiner aktuellen Metastase ist "Windows" nichts anderes als ein immer wieder "aufgefrischter" VMS - Klon. Asbach - Uralt, verbaut, schlecht. Mit LINUX ist es weitaus schlimmer: Ich schätze @LS4B wegen seiner kompetenten, zielorientierten Beiträge, das vorweg. Aber: Linux, sowohl der Kernel als auch das Userland, sind ein billiger Abklatsch der kommerziellen Unixe. Es gab Solaris, AIX, Ultrix, naja, und auch SINIX und HP-UX. Proprietär, aber proprietär heißt, daß sich jemand darum kümmert. Durch ein AIX geht ein roter Faden, es unterstützt Prozessoren, die um Welten besser sind als die x86-"Welt", es stellt sicher, daß Hardware, Driver und OS zusammenpassen und qualifiziert sich, wie die anderen Unices auch, für den professionellen Einsatz. Linux war ein billiger Abklatsch. Es stecken da viele geniale Lösungen drin, ich denke da an den irren Order-1-Scheduler von Ingo Molnar oder aber an den ziemlich coolen gcc - Compiler. Aber Linux ist, zwangsweise, ein zusammengefrickeltes System. Ich sage immer, der Pinguin ist kein Vogel, kein Landtier und kein Fisch -- und Linux ist weder Desktop, noch Betriebssystemplattform, noch Entwicklungssystem. DATEV hat seine Genossen in sämtliche Sackgassen geführt: Es fing an mit dem ekligen "PC" und "MS-DOS", dann ging es über Windows 3.1 / Windows 95 über "NOVELL" zu "Windows NT". Rückblickend war alles große SCH..., ich erinnere mich noch an die "ZMSD" mit irgendsoeinem ISAM - System, das regelmäßig crashte. Schlimmer aber war: Mit der "PC - Vielfalt" zerstörte Burgerbräter Kempff das Einzigartige, was Heinz Seliger geschaffen hatte: Die DATEV CLOUD, die spätestens seit 1976 gut funktionierte. Ich was 16, als ich zu diesem Zeitpunkt damit gearbeitet habe und weiß, wovon ich rede. Mein alter Herr war Steuerberater. Das tollste war: Es gab keine lokalen Installationen !!! Terminal einschalten und loslegen ! Meine Schwester, drei Jahre jünger, schwärmt heute noch von den schnellen und einfachen Buchungen. Limux ist eher daran gescheitert das MS ein paar Köfferchen durch die Gegend geschleppt und dazu noch einen Firmensitz in München versprochen hat. Nein. Es ist daran gescheitert, daß es kein vernünftiges Betriebskonzept gab. Es wurden Microsoft-Strukturen nachgebaut, wie konnte man damit rechnen, daß sich auch Microsoft-Probleme ergeben könnten ? Den Todesstoß für dieses Projekt übrigens ließ die Grüne Sabine Nallinger los ... Was wir brauchen, sind MODERNE Betriebssysteme, nehmen wir zum Beispiel IBM OS/400. Das hat diesen genialen "Single Level Store", ein Taskwechsel besteht in einem simplen BRANCH (JMP in der INTEL-Welt) anstatt tausenden von Taktzyklen, man braucht sich nicht um "Festplatten" zu kümmern, das komplette OS ist objektorientiert und hat eine komplette Datenbank, die sich selbst dokumentiert. Das wäre eine tolle Cloud - Basis. Genau wie MVS mit seinen genialen OLTP-Möglichkeiten. Als Benutzerschnittstelle kann ich nur MAC OS empfehlen, wir betreiben hier einige Umgebungen, wo sich der MAC zu meinem eigenen Erstaunen vorbildlich mit professionellen Betriebssystemen integriert, ohne Zusatz-"Softwareklebstoff" wie das grottenschlechte "Samba". Es paßt einfach "out of the box". Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, manche Macken auch. Aber seit ich nur noch auf MACs arbeite, bin ich deutlich produktiver, weil ich nicht mehr reparieren muß. Meine Aufmerksamkeit kann ich für meine realen Probleme verwenden. Excel/Word gehen ja noch, aber Outlook ist einfach nur Dreck, macht von vorne bis hinten nur Probleme DAS ALLERDINGS ! Eine gehörige Unverschämtheit von DATEV, ihre Genossen das zuzumuten. Deutschland geht den Bach hinunter, wir brauchen einschneidende Kursänderungen. Das gilt auch für Verbünde wie DATEV. Es tun not: - Weniger alberne "Sondergesetze" und "Vereinfachungen" seitens des Gesetzgebers - Vernünftige Serverbetriebssysteme mit verantwortbarem Betriebskonzept - Moderne, ergonomische Endbenutzerterminals à la MAC OS. GANZ SICHER brauchen wir kein "Azure", "AWS" oder "Windows".
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