Liebe Frau Dietl, vielen Dank für die zügige Antwort. Wie Sie vielleicht wissen, bin ich hier in der Community recht umgänglich (Selbsteinschätzung : - ) Allerdings komme ich nicht umhin, meinem Ärger Luft zu machen – ich weiß, dass Sie, Frau Dietl, hierfür die falsche Adressatin sind, aber vielleicht landet es ja dort, wo es hingehört… Das desaströse UV-Meldeverfahren lasse ich mal außen vor – dazu wurde hier schon genug geschrieben und zusammenfassend kann man wohl nur noch sagen, dass die unzureichende Umsetzung im Programm und die anfängliche Informationsverwirrung viel Vertrauen gekostet haben. Jedenfalls konnte man sich bislang auf den „Lohn“ verlassen und hatte Zeit für fachliche Aspekte, das ist mittlerweile leider nicht mehr ohne weiteres der Fall. So und nun kommt’s: Die Lohn Vorerfassung soll ja die Bearbeitung des Lohns vereinfachen und gibt es schon seit Jahren, bis zur Version 3.X in einer optisch recht antiquierten aber funktionierenden Form. Nun wird in Ihrer Entwicklung dran rumgebastelt, alles etwas moderner und natürlich grüner – besonders schön ist hierbei die erhaltene blaue Programmstartkachel, Nachfolgerin des früheren grauen „Grabsteins“ beim Programmstart - seit wann gibt es die offiziell nicht mehr?! Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge der pro-Umstellung, damals wurde großer Wert darauf gelegt, dass Funktionen der Vorgängerprogramm in den neuen Programmen enthalten waren, die so genannte 1-zu-1-Umsetzung. Salopp ausgedrückt, was vorher ging, muss weiter gehen, alles Neue ist Zugabe. Was kommt mit der neuen Version der Lohn Vorerfassung beim Nutzer nun an? Aha, das große Novum des individuellen Logos wurde (augenscheinlich) aufwändig eingebaut, dafür wurden die eigentlichen, trivialen, Kernfunktionen vernachlässigt. Nun sprechen wir hier über eine Excel-Anwendung und da halte ich im Vergleich zu den übrigen autarken DATEV-Programmen die technischen Rahmenbedingungen doch für überschaubar. Selbst aus meiner laienhaften technischen Perspektive fehlt das Verständnis, wie man so ein Miniprogramm kaputtprogrammieren und -entwickeln kann. Das angekündigte Service-Release ist ja schon Nummer zwei innerhalb weniger Wochen. Wenn solche eklatanten Fehler mal eben hineinprogrammiert werden können, können Sie sicherlich ebenso schnell wieder herausprogrammiert werden – den zeitlichen Rahmen für die Korrektur verstehe ich nicht. Ein wenig Entsetzen macht sich bei mir auch bezüglich der offenbar unterlassenen Programmtests breit. Baue ich einen Assistenten für die Auswahl von Mitarbeitern und Lohnarten halte ich es für selbstverständlich, dass die im Assistenten angebotenen sechs Filter zumindest einmal ausprobiert werden bevor das auf die Kundschaft losgelassen wird - wohl auch Fehlanzeige. Mit der so genannten Qualitätssicherung hat das wenig zu tun. Resultat solcher derben Fehler ist, siehe auch UV-Meldeverfahren und diesbezüglicher „Brandbrief“ der DATEV, dass nicht nur in den Kanzleien Zeit durch technische Probleme verbraten wird, sondern auch Sie, Frau Dietl, stellvertretend für den Programmservice diese nicht bestellte Suppe auszulöffeln haben. Ein Blick in die Verfügbarkeit des Programmservices auf datev.de lässt auf nicht gerade angenehme Arbeitstage schließen. Mein abschließender Apell: Aufwachen! Viele Grüße Christian Wielgoß @ Moderatoren: Ich würde diesen Post gerne einfach hier so im Raume stehen lassen und wäre daher für eine Schließung des Beitrages dankbar.
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