@TobiasX schrieb: aktuelles Zitat : "Einige Prototypen in der DATEV KI-Werkstatt nutzen die Microsoft Azure Open AI Services. Die Eingaben der Nutzer werden als Anfrage durch das DATEV-Cloud-Native-Rechenzentrum an Microsoft Azure gesendet und dort temporär verarbeitet. Die Antwort wird anschließend an das DATEV-Cloud-Native-Rechenzentrum zurückgesendet. Es erfolgt keine persistente Speicherung von personenbezogenen Daten bei Azure. Die über Microsoft Azure verarbeiteten Daten werden nicht an OpenAI weitergegeben auch nicht zum Training der Modelle genutzt." ( von https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/ueber-datev/innovation/kuenstliche-intelligenz/datev-ki-werkstatt ) Sie stellen es hier so dar als ob alle Anwendungen von Datev zukünftig ausschließlich bei MS laufen oder dies durch die Hintertür erreicht werden soll. Genau das, was Sie hier zum Schluss zitieren, belegt doch, was ich schreibe: Die Daten wandern munter zur Weiterverarbeitung in die Azure Cloud. Ob sie dann auch wieder zurückübertragen werden, ist ja erst einmal völlig egal. Auf jeden Fall sind sie unverschlüsselt, wenn sie in der Azure Cloud verarbeitet werden sollen, oder nutzen einen Schlüssel, den Microsoft kennt. Und wenn Ihr Microsoft Konto gesperrt ist - Pech gehabt. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie haben einen Mandanten aus den USA (oder auch woanders her), der auf einer Sanktionsliste landet. Die bedeutet, dass jede Geschäftsbeziehung mit diesem Mandanten verboten ist. Sie wissen vielleicht davon noch nicht einma etwas. Und Microsoft ermittelt anhand Ihrer Dokumente und E-Mails, dass Sie diesen Mandanten betreuen. Zack - Konto weg. Muss nicht so kommen - aber ein denkbares Szenario ist das durchaus. NOPE In dem als von Ihnen als Beweis für die Verlagerung der Datev Daten in die MS Cloud verweisen Sie auf einen Artikel in dem es im zweiten Absatz um die Datev KI Agenten geht. Datev schreibt dazu die Anfrage des KI Agenten geht an MS und dann zurück an Datev und dann zum Fragesteller. Abgesehen davon das die Datev beim KI Agenten schreibt "Bitte geben Sie hier keine Informationen ein, die unter die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht fallen." führen Sie weiter aus das nun Microsoft anhand der Dokumente und E-Mails ermittelt das man mit einem Mandanten von einer Sanktionsliste zusammenarbeitet. Welche Dokumente und E-Mails?? Die Sie im Rahmen des KI Agenten hochgeladen haben? Oder wo kommen die plötzlich her? Ich verstehe sehr wohl den Gesamtansatz, Datensparsamkeit, Anonymisierung, Berücksichtigung geopolitischer Weltlage, Datenhoheit etc.pp. Aber dennoch ist die Aussage Datev macht Cloud und damit ist jetzt alles bei Microsoft schlicht falsch.
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