Meiner Erfahrung nach gibt es bei Amazon Business immer nur einzelne Rechnungen. Diese Unart wie beim privaten Amazon-Konto mehrere Rechnungen in eine PDF zu packen, gibt es bei Amazon Business nicht. Schon gar nicht bei einer E-Rechnung im ZUGFeRD-Format. Auch wenn das in der Praxis oft nicht gemacht wird: Es sollte ohnehin schon aus steuerlichen Gründen für eine korrekte Rechnungsstellung jeder auf Amazon Business umstellen. Bitte beachten Sie eine Einschränkung: Sie können in Amazon Business in den Einstellungen zur E-Rechnung im ZUGFeRD Format NICHT die DATEV Upload Mail Adresse hinterlegen! Es wird bei der Einrichtung ein Bestätigungscode an die Mail-Adresse gesendet, den Sie bei den Einstellungen bei Amazon einmalig da eingeben müssen zur Bestätigung. Auf die DATEV Upload Mail Adresse können Sie aber nicht zugreifen um den Code einzusehen. Ich habe die Amazon-Rechnung erstmal an meine normale Mail-Adresse senden lassen und dann per Upload-Mail weitergeleitet. Aber den Schritt will ich noch automatisieren mit einer Mail-Adresse die automatisch an DATEV Upload Mail weiterleitet. Mir ist nur nicht ganz klar, ob ich nicht gleich die E-Rechnungsplattform nutzen soll wenn verfügbar beim Lieferanten. Meiner Meinung nach fallen für den Empfang von E-Rechnungen über die DATEV E-Rechnungsplattform auch keine Kosten an. Amazon scheint das ab nächstem Jahr (Peppol) auch mit anzubieten. Einige Lieferanten liefern mittlerweile E-Rechnungen bei uns, meistens per E-Mail-Anhang. Jeder weiß, dass die Quote an E-Rechnungen heute immer noch erschreckend schwach ist (ich meine etwas über 10%). Es gibt da auch Zahlen von DATEV. Eigentlich sollte es B2B mittlerweile längst Standard sein. In der Praxis bin ich mir für die Zukunft auch sehr unsicher, ob die meisten Lieferanten Rechnungs-Plattformen anbieten werden. Ich denke viele E-Rechnungen werden weiterhin per E-Mail-Anhang gesendet. Grundsätzlich bin ich kein Fan von E-Mails mit Anhang, aber ich denke das wird das Mittel der Wahl auch bei E-Rechnungen bleiben (selbst wenn es potentiell unsicher). Daher plane ich auch eine dezidierte Mail-Adresse für Rechnungen, die automatisch an DATEV Upload-Mail weiterleitet. Leider habe ich aber auch da schon von Problemen bei Gmail-Konten und Weiterleitung zu DATEV Upload Mail gelesen hier in der Community und dann wieder davon Abstand genommen erstmal. Fraglich ist leider auch, ob die Lieferanten dann auch ausschließlich so umsetzen und wirklich nur Rechnungen an diese dezidierte "Rechnungs-E-Mail-Adresse" senden oder auch AGBs, Auftragsbestätigungen, etc. die ggf. in der Finanzbuchführung nichts zu suchen haben. In der Praxis wird man wahrscheinlich oft Probleme haben mit Mails haben. Man meldet sich mit einer einzigen Mail-Adresse an beim Lieferanten und da kommt dann einfach immer alles hin - auch die Rechnung. Ich denke die Rangfolge sollte sein: E-Rechnungsplattform (wo es geht) und dann E-Mail. Mal sehen, was das optimale Setup in Zukunft sein wird. Übrigens: Meine Erfahrungen mit Diensten wie GMI sind ebenfalls nicht positiv. Anfangs vielversprechend später immer wieder Probleme spätestens mit 2FA. Von Anfang an war ich beim Geschäftsmodell mit dem wesentlichen Nutzen "Abholung von Rechnungen aus Portalen der Lieferanten" skeptisch.
... Mehr anzeigen