Vier Jahre sind ins Land gezogen und so wirklich flott ist der Dokumentenkorb noch immer nicht. Unser Sekretariat klagt fast jeden Tag! Das gleiche gilt für die Ablage von Dokumenten im DMS, die aus der Vorlageverwaltung heraus erstellt worden sind! Teils darf man bis zu 30 Sekunden warten, bis die Maske zum Speichern überhaupt sichtbar ist. In der Zwischenzeit dreht sich das Rad. Ich verstehe einfach nicht, warum hier absolut nichts passiert in all den Jahren. Sämtliche Service-Kontakte in diese Richtung verlaufen sind alle im Sand. Bei uns waren schon die Fachabteilungen für das DMS, die Office-Schnittstellen und für die Plattforminstallation im Haus. Niemand will die Verantwortung so wirklich zu sich holen. Es wäre ja auch mal super, wenn die Software nicht nur ein Rädchen anzeigen, sondern eine ordentliche Zustandsmeldung abliefern würde. Dann könnte man unter Umständen erkennen, worauf die Software gerade wartet. Es ist immer wieder schwer den Benutzern zu erklären, dass man absolut keine Lösung hat. Dann heißt es immer, die Server seien heute aber mal wieder langsam. Selbst wenn an einem Freitag Mittag schon 50% der Belegschaft im Wochenende sind, selbst dann ändert sich an der Arbeitsgeschwindigkeit der Programme nur wenig: Alle anderen Anwendungen (Office-Produkte, Browser, PDF-Viewer, Telefonie-Client, Windows Onboard-Tools) laufen super flott. Laut Task- und Ressourcen-Monitor langweilen sich unsere Server zu Tode. Kurios fand ich auch die Auswirkung einer jüngsten Störung in der vergangenen Woche. Im DMS abgelegte E-Rechnungen haben eine halbe Ewigkeit gebraucht, bis Sie geöffnet waren. Vor und nach der Störung im DATEV RZ war alles ok. Was hat das Öffnen einer E-Rechnung lokal mit dem DATEV RZ zu tun? Ich verstehe ja, dass die DATEV in den nächsten 4 Jahren in die Cloud gehen möchte. Das bedeutet aber, dass in den nächsten 4 Jahren einige Anwendungen unfassbar träge bleiben. Das kostet alles Arbeitszeit und Nerven im Sekretariat und in der IT-Abteilung. Liebe DATEV - Bitte tut was. Was zumindest beruhigt ist, dass wir nicht die einzigen sind, die mit dieser Problematik zu kämpfen haben. Gruß
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