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Terminalserver 2016/2019

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letzte Antwort am 22.06.2026 20:21:17 von janm
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Hoki
Einsteiger
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Nachricht 1 von 8
464 Mal angesehen

Liebe Experten,

ich habe kürzlich die Mitteilung bekommen, dass der TS 2016 nur noch bis Ende 2026 supportet wird.

Wir können relativ problemlos auf einen TS 2019 umstellen. Leider habe ich aber nirgend lesen können wir lange dieser 2019er noch ausreicht.

Macht es da eventuell Sinn gleich auf einen aktuelleren TS umzusteigen?

 

PS: leider haben ich von IT sehr weinig Ahnung. Bräuchte daher Informationen welche ich meinem IT-Support weitergeben kann...

 

Vielen Dank im Vorraus

Grüße!

F-Turgut
Beginner
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Nachricht 2 von 8
452 Mal angesehen

Hallo,

 

der Hinweis zum Support-Ende von Windows Server 2016 ist korrekt (Ende Januar 2027).

Ein Umstieg auf Windows Server 2019 ist grundsätzlich möglich und meist auch mit überschaubarem Aufwand verbunden. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass der Support für den Server 2019 bereits am 09.01.2029 endet. Damit gewinnt man zwar etwas Zeit, steht aber in absehbarer Zukunft erneut vor einer Migration.

Aus meiner Sicht ist es daher sinnvoll, direkt eine aktuellere Version in Betracht zu ziehen, z. B.:

 

  • Windows Server 2022 (Support bis Oktober 2031)
  • bzw. eine noch neuere Version, je nach Freigabe durch DATEV

 

Der Vorteil dabei ist eine deutlich längere Supportlaufzeit sowie eine bessere Zukunftssicherheit (Sicherheit, Performance, Kompatibilität).

agmü
Experte
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Nachricht 3 von 8
447 Mal angesehen

Hallo @Hoki 

 

Informationen, wie lange Microsoft Windows Server 2019 unterstützt, finden Sie Windows Server 2019 - Microsoft Lifecycle | Microsoft Learn

 

da die DATEV-Software in jedem Fall in die Cloud wandert, sollten Sie sich aktuell überlegen, ob nicht als "Zwischenschritt" an Stelle der Beschaffung eines neuen lokalen Server DATEV SmartIT bzw. DATEVasp. sinnvoller ist.

Andreas G. Müller
Über Wasser zu gehen und Software nach einer Spezifikation zu entwickeln ist einfach – wenn beides eingefroren ist. - Edward V. Berard
janm
Meister
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Vielleicht noch einen Blick auf die Office Version i.V.m. dem Terminalserver-Betriebssystem werfen: Microsoft Office and Windows configuration support - Microsoft Lifecycle | Microsoft Learn

 

  • Auf Server 2016 sind derzeit nur die M365 Apps supported*
  • Auf Server 2019 ist Office 2021 noch bis Oktober 2026 im Support oder eben die M365 Apps*
  • Windows Server 2022* / 2025 hat mit Office 2024 Support bis Oktober 2029 oder eben die M365 Apps

 

*) Für die M365 Apps auf Server 2016, 2019, 2022 gilt:

In the interest of maintaining security while customers complete their migrations to a supported configuration, Microsoft will continue providing security updates for Microsoft 365 desktop apps running on Windows 10, Windows Server 2016, Windows Server 2019, and Windows Server 2022 until October 10, 2028. 

-> Microsoft Office and Windows configuration support - Microsoft Lifecycle | Microsoft Learn

CKB83
Einsteiger
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Nachricht 5 von 8
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Erste Frage die ich mir stellen würde, wie ist die Performance der aktuellen Hardware, diese scheint schon stark in die Jahre gekommen zu sein, wenn noch 2016 darauf läuft. 

 

Zweite Frage wäre dann, welche Serverversion wird von der Hardware denn überhaupt noch unterstützt? 

Könnte mir vorstellen, dass Server 2022 / 2025 gar nicht mehr unterstützt wird auf Grund zu alter TPM Module. 

 

Dritte Frage wäre dann erst, welche Optionen gibt es. 2016 kann auf alle aktuellen Version per Inplace Upgrade geupdatet werden, das funktioniert mittlerweile auch recht gut. 

 

Meine Empfehlung wäre hier vermutlich eine gebrauchte Server 2019 Version und ein Inplace Upgrade. Schnell und einfach und zwischen den Versionen ist nicht soviel passiert, dass es schwierig werden sollte, daher wenig Kosten und bis Ende 2029 Support. Bis dahin soll die Cloud kommen und dann muss man eh weiterschauen, was wir zukünftig noch inHouse brauchen. 

bjoern
Fortgeschrittener
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Nachricht 6 von 8
264 Mal angesehen

Ein Inplace-Upgrade von 2016 auf 2019 würde ich heute auch nicht mehr durchführen, auch wenn Microsoft noch ein paar Jahre Sicherheitsupdates für den 2019er liefert.

Wenn die Hardware es unterstützt, dann sollte man schon auf den Server 2022 oder 2025 gehen.
Hier muss man dann nur an die Remote-Desktop CALs denken!

Je nachdem wie viel Software aktuell installiert ist wäre eine saubere Neuinstallation vermutlich die elegantere Lösung!

Was brauchen denn die meisten Benutzer überhaupt noch:

DATEV Arbeitsplatz mit allen Fachanwendungen
Office Paket
Chrome/Edge

Daneben gibt es doch nicht mehr so viel, was wirklich installiert werden muss. Vielleicht braucht der ein oder anderen noch ein SFirm oder sonstige kleine Tools. Die installierten Drucker kann man unter Umständen per Export/Import rüber ziehen.

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CKB83
Einsteiger
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Nachricht 7 von 8
201 Mal angesehen

Naja, das AD umzuziehen ist schon deutlich aufwendiger, gerade wenn es auf 2022/2025 geht. Da gab es schon einige Änderungen. DATEv Server, Terminalserver und Hardware würde ich auch komplett neu installieren, das stimmt, mehr Arbeit als mit dem Serveranpassungsassistent ist es dann auch nicht. 

 

Ich bin mir aber eh nicht sicher wie sich ein Domänencontroller Inplace Upgrade kann. 

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janm
Meister
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Nachricht 8 von 8
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Wenn es ein dedizierter / mehrere dedizierte Domain Controller ist / sind, (ggfs. SYSVOL von FRS zu DFS-R migrieren ->) (ggfs.) Domain / Forest Functional Level anheben -> (ggfs.) Schema erweitern -> Weiter -> Weiter -> Fertig stellen

 

Am Ende ist es zeitlich aber auch kein Unterschied ob man In-Place updated oder neue Domain Controller installiert.

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letzte Antwort am 22.06.2026 20:21:17 von janm
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