Hallo zusammen.
Es muss ja jeder Mitarbeiter sein Datev Konto selbst erstellen. Für fast alles gibt es ja in der Datev Welt Auswertungen aber zu dem Thema habe ich nichts gefunden. Wird es in Zukunft eine Übersicht geben wer ein Datev Konto hat und wer nicht? Dies wäre hilfreich um Mitarbeiter anzusprechen welche die Aufforderung zur Erstellung des Datev Konto ignoriert haben.
Wenn es nicht zu viele Mitarbeitende sind, kann man das in der Rechteverwaltung online pro Mitarbeiter aufrufen:
Schöner wäre natürlich eine Übersicht über alle...
Wo ist das DATEV Konto in Ihrer Abbildung?
sorry... zu schnell , Benutzer ist ja wieder etwas anderes als Konto 😉
Korrekt! Und auch ein DATEV Benutzerkonto ist noch etwas anderes. Wer bin ich und wenn ja, wie viele? hihi
Gibt es noch nicht. Wird wohl gerade pilotiert.
Wenn ihr ANO nutzt hat jeder der Mitarbeitenden auch ein DATEV Konto.
Ich kenne keine direkte Auswertung, kann mir (leider) auch vorstellen, das es so bleibt, weil ja das Datev Konto jedem selber gehört und nicht der Kanzlei.
Nur wenn man im Arbeitnehmer Online Cockpit Zugriff auf die eigene Kanzlei hat kann man dort seit ein paar Tagen sehen welches Zugangsmedium genutzt wird. Steht dort das Datev Konto hat die Person zwingend eins, steht dort die SMS-TAN könnte die Person trotzdem ein Datev Konto haben. Und man könnte natürlich ein Datev Konto haben ohne sich bei ANO registrieren.
@VerenaWied früher, also bevor das Datev Konto eingeführt wurde, konnte man ANO auch mit der SMS-TAN einrichten. Für diese Personen gibt es mittlerweile einen Umstellungsassistenten innerhalb von ANO. Den habe ich selber gestern erst ausgeführt.
@SebPro schrieb:
@VerenaWied früher, also bevor das Datev Konto eingeführt wurde, konnte man ANO auch mit der SMS-TAN einrichten. Für diese Personen gibt es mittlerweile einen Umstellungsassistenten innerhalb von ANO. Den habe ich selber gestern erst ausgeführt.
D.h. die Mitarbeitenden, die SMS-Tan genutzt haben, haben kein DATEV-Konto zur Anmeldung benötigt? Ich dachte das war quasi nur eine Alternative zum Authenticator (also quasi MFA).
@SebPro - Vielen Dank für den Hinweis. Ich bin gerade ein wenig erschrocken, wie viele unserer Benutzer das SMS Verfahren nutzen. Aber egal.
Ja, ich weine hier auch langsam:
"DATEV Konto"
"DATEV Benutzer"
"DATEV Benutzerkonto"
Wenn man alle Aspekte eines Benutzers im DATEV Ökosystem verwalten möchte, dann braucht man diese Tools hier:
Lokale Benutzer- und Rechteverwaltung zusammen mit der Mitarbeiterverwaltung
Rechteverwaltung Online sowie Rechteraummanagement Online und irgendwann mal der Nachfolger davon
Personendaten Verwalten Online
Lizenz-Verwaltung Online
Smartlogin Administration
Arbeitnehmer Online Cockpit
Dazu kommen ja noch die ganzen anderen Verwaltungsoberflächen für das AD, den Tenant und/oder die TK-Anlage.
Es ist unfassbar, wie viele Verwaltungsoberflächen im Spiel sind, wenn man einen neuen Benutzer anlegen muss.
Warum gibt es nicht ein einziges Portal, wo ich alle Eigenschaften zum Benutzer auf einen Blick sehen kann?
Es kann doch nicht so schwer sein?
Ich tippe darauf, dass man erst einen Namen finden muss, damit man etwas bauen kann. Vielleicht ist man hier schon an seine Grenzen gestoßen weil nichts passendes mehr gefunden werden kann.
Und noch einmal zum "DATEV Konto".
Die Smartcards wurden bzw. werden von der Kanzlei bestellt und bezahlt.
Jetzt verknüpfen die Mitarbeiter Ihr privates "DATEV Konto" mit einer Smartcard der Kanzlei!
Was ist, wenn ich das als Kanzlei nicht möchte?
Und noch einmal zum "DATEV Konto".
Die Smartcards wurden bzw. werden von der Kanzlei bestellt und bezahlt.
Jetzt verknüpfen die Mitarbeiter Ihr privates "DATEV Konto" mit einer Smartcard der Kanzlei!
Was ist, wenn ich das als Kanzlei nicht möchte?
Für mich ist - aus Kanzleisicht - die E-Mailadresse einfach ein Benutzername, nicht mehr und nicht weniger. Daher unerheblich ob da jetzt die geschäftliche oder private E-Mailadresse oder ein x-beliebiger Benutzername gewählt wurde. Verwaltet wird künftig die "Identität" mit den von der Kanzlei gestellten Zugangsmedien.
just my 2 cents,
Gruß Taxit
Moin Moin,
ja das Datev-Konto wird ausgerollt.
Hat mich jüngst auch erwischt. Drum herum kommen wir alle nicht, so was ich aus dem Frühjahr-Admin-Seminar mit
nahm.
Da das Datev-Konto dem Benutzer gehört (also z.B. bei einem Arbeitgeberwechsel den Benutzer mit folgt), hat das so manche Nebenwirkungen.
Wie gesagt, verweigern geht nicht. Wir als Konto-Inhaber wie als Kanzleien müssen dann die Rechte immer zeitnah vergeben oder sperren
Ehrlich gesagt, so ganz habe ich das Konstrukt noch nicht verstanden.
Liebe Datev, da wünsche ich mir viel mehr Infos!
QJ
@taxit schrieb:
Und noch einmal zum "DATEV Konto".
Die Smartcards wurden bzw. werden von der Kanzlei bestellt und bezahlt.
Jetzt verknüpfen die Mitarbeiter Ihr privates "DATEV Konto" mit einer Smartcard der Kanzlei!
Was ist, wenn ich das als Kanzlei nicht möchte?Für mich ist - aus Kanzleisicht - die E-Mailadresse einfach ein Benutzername, nicht mehr und nicht weniger. Daher unerheblich ob da jetzt die geschäftliche oder private E-Mailadresse oder ein x-beliebiger Benutzername gewählt wurde. Verwaltet wird künftig die "Identität" mit den von der Kanzlei gestellten Zugangsmedien.
just my 2 cents,
Gruß Taxit
Ich finde das hier unter 2.1 eigentlich ganz schön erklärt - auch wenn das Thema immer noch nicht so ganz in meinem Kopf angekommen ist.
War auch erst kritisch, aber
1. kann ich mich sowieso nicht wehren,
2. wenn ich Mal überlege, wer alles meine E-Mail-Adresse hat und wo ich diese überall hinterlegen muss(te). Da kommts auf die DATEV auch nicht mehr drauf an. Durch ANO kennt die DATEV meine private E-Mail-Adresse sowieso schon. Selbst das FA hat meine private E-Mail-Adresse wegen dem Grundsteuer-Jedöns....
Hallo @monti,
@monti schrieb:Wird es in Zukunft eine Übersicht geben wer ein Datev Konto hat und wer nicht? Dies wäre hilfreich um Mitarbeiter anzusprechen welche die Aufforderung zur Erstellung des Datev Konto ignoriert haben.
zum Thema Übersicht kopiere ich die Antwort aus einem anderen Beitrag:
Derzeit prüfen wir verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten für die von Ihnen gewünschte Übersicht.
Geplant ist anzuzeigen, welche Person innerhalb einer Organisationseinheit bereits die Verknüpfung der Anmeldeverfahren mit einem DATEV-Konto durchgeführt hat.
Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen wann und an welcher Stelle dieses Feature umgesetzt wird.
Grundsätzlich wird das "ignorieren" durch die Mitarbeiter aber ohnehin irgendwann nicht mehr möglich sein. Wenn die zu nutzende Anwendung auf das DATEV-Konto umstellt, ist die Anmeldung erst wieder möglich, wenn das jeweilige Anmeldeverfahren verknüpft ist. Der DATEV-Konto-Assistent startet dann automatisch und führt durch den Prozess. So wie das jetzt schon bei der SmartLogin-Administration der Fall ist (https://go.datev.de/smartlogin-administration).
Aber um vorbereitet zu sein, ist es natürlich sinnvoll, die Verknüpfung schon vor einem Zwang durchzuführen.
Hallo @VerenaWied,
@VerenaWied schrieb:
D.h. die Mitarbeitenden, die SMS-Tan genutzt haben, haben kein DATEV-Konto zur Anmeldung benötigt?
Korrekt.
Beim DATEV-Konto gab es noch nie smsTAN. Für Arbeitnehmer online gab es beim DATEV-Konto bisher nur Authenticator-App und jetzt ggf. auch SmartCard/SmartLogin.
Hallo @bjoern,
@bjoern schrieb:
Und noch einmal zum "DATEV Konto".
Die Smartcards wurden bzw. werden von der Kanzlei bestellt und bezahlt.
Jetzt verknüpfen die Mitarbeiter Ihr privates "DATEV Konto" mit einer Smartcard der Kanzlei!
Was ist, wenn ich das als Kanzlei nicht möchte?
was spricht denn für Sie gegen das Verknüpfen mit dem DATEV-Konto? Die Mitarbeitenden benötigen vorerst für bestehende Anwendungen trotzdem weiterhin die jeweilige SmartCard. Wenn es zum Beispiel um das Ausscheiden eines Mitarbeitenden geht: Sie kündigen die SmartCard und löschen die Person - damit ist für Sie als Kanzlei das Thema erledigt. Die Verknüpfung mit dem DATEV-Konto ist wieder entfernt und die SmartCard nicht mehr nutzbar - wie bisher auch.
Sorry ich muss hier mal anmerken, dass das Datev Konto kompletter Murks ist! Wieder eine erzwungene Zwangsumstellung ohne jeglichen "Mehrwert".
Wie viele Konten / Berechtigungen / Zugänge etc. sollen wir noch verwalten?
Die meisten Mitarbeiter erwarten einfach eine berufliche Arbeitsumgebung, die der Admin einrichtet. Wenn ich schon lese - private EMail Adressen.... Beruf ist Beruf / Privat ist Privat! Eigentlich jahrelang eine einfache Regel.
Dann lese ich :
DATEV empfiehlt nur ein DATEV-Konto zu verwenden. Das DATEV-Konto wird von einer natürlichen Person selbst erstellt und verwaltet und ist unabhängig von einer Organisationseinheit. Im Idealfall hat eine Person ein DATEV-Konto und verwendet es zukünftig in unterschiedlichen beruflichen oder privaten Kontexten ein Leben lang. Ein ungewollter Datenaustausch zwischen diesen Kontexten findet nicht statt. Das persönliche DATEV-Konto kann also bei einem Arbeitgeberwechsel oder bei einem Wechsel des Steuerberaters „mitgenommen“ werden. Auf Wunsch können Sie mehrere DATEV-Konten anlegen. Jedes DATEV-Konto benötigt eine andere E-Mail-Adresse.
Daran glaube ich nach den aktuellen Vorfällen bei den Probeabrechnungen nicht mehr!
Die ganzen Berechtigungen /Zugänge sind fast nicht mehr zu verwalten. Die Genossen und Mitarbeiter wollen mit der Software arbeiten und nicht ständig irgendwas an Stammdaten / Berechtigungen / Konten etc. rumbasteln. Durch die Komplexität sind doch Fehlfreigaben vorprogrammiert. Und ich habe nicht den Eindruck, dass Datev hier selbst noch den Überblick hat. Ein sinnvoller Simulator für die Auswirkungen der Berechtigungen ist ebenfalls Fehlanzeige.
Laut Eigenwerbung: "Mehr als Software. Ihr Partner." - den Eindruck habe ich speziell nicht.
Hallo @d_z_,
@d_z_ schrieb:Wieder eine erzwungene Zwangsumstellung ohne jeglichen "Mehrwert".
mit dem DATEV-Konto wird es zukünftig ein einheitliches Anmeldeverfahren für alle Anwendungen geben. Ziel ist auch die Anzahl/Komplexität der Anmeldeverfahren zu reduzieren. Aber für die weitere Entwicklung müssen jetzt erstmal alle Anwendungen auf das DATEV-Konto umstellen und die Anmeldeverfahren mit dem DATEV-Konto verknüpft werden. Dass das auf den 1. Blick nur nach Mehraufwand ohne Mehrwert wirkt kann ich verstehen, aber es steckt schon ein größeres Zielbild mit Mehrwert dahinter. Einige Infos gibt es hier: Portfolioentwicklung
Es gibt eine zentrale Kanzlei EMail. Ich habe auch nur einen Briefkasten - da steht mein Name dran und da kommt alle Post rein - egal ob deutsche Post oder Mandant direkt. Wie sieht die Lösung aus? Wie trenne ich beruflich / privat bei den Mitarbeitern? Was ist mit Datenschutz? Wenn ich mich nicht mehr in die Smartloginverwaltung einloggen kann, hat das nichts mit Anwenderfreundlichkeit zu tun.
Die sogenannte Portfolioentwicklung erzeugt bei mir nur blankes Grausen - wie war das mit der Fertigstellung von Datev Pro? Da wurde der das tolle Wörtchen "Mehrwert" geboren.
@d_z_ schrieb:Es gibt eine zentrale Kanzlei EMail. Ich habe auch nur einen Briefkasten - da steht mein Name dran und da kommt alle Post rein - egal ob deutsche Post oder Mandant direkt. Wie sieht die Lösung aus? Wie trenne ich beruflich / privat bei den Mitarbeitern? Was ist mit Datenschutz?
Für das DATEV-Konto benötigt jeder Mitarbeiter eine persönliche E-Mail-Adresse. Es kann dazu eine private E-Mail-Adresse genutzt werden, muss aber nicht. Ein DATEV-Konto pro Person ist ausreichend um dieses dann zum Beispiel für die persönliche Lohnabrechnung (Arbeitnehmer online) und auch für den dienstlichen Kontext zu nutzen. Einen Datenaustausch zwischen den verschiedenen Kontexten gibt es natürlich nicht.
Wenn trotzdem 2 verschiedene DATEV-Konten für 1 Person genutzt werden sollen, ist das grundsätzlich möglich, erfordert dann aber auch 2 E-Mail-Adressen.