Und wie soll man das im Ökosystem DATEV dann genau umsetzen? Teams und DMS sind dann ja nur 1% der Probleme. Gibt es da einen Masterplan? Dann muss man auch die Korrespondenz zwischen einem Drittanbieter, der Kanzlei und dem Mandanten in DATEV archivieren? Und wenn's nur ein online Chat ist/war? Screenshot? Und das ist genau kein Problem der DATEV. Die Vollständigkeit bzw. dessen Gebot gibt es im Berufsalltag schon seit Gedenken. Und mit der Einführung weiterer Plattformen, hat die entsprechende Kanzlei genau dieses Problem. Was aber zugegeben nie als solches gesehen wird, bis.... es zu einem Verfahren o.ä. kommt und die Informationen verstreut "rumliegen" und/oder nicht mehr greifbar sind (Archiv/Chat eines Mitarbeiters, am besten ausgeschieden). Es gibt Kanzleien, die aus diesen Gründen nach wie vor nur mit einer Mailadresse arbeiten, die nur der Chef sichtet, da er am Ende des Tages verantwortlich ist. Praktikabel bei größeren Kanzleien? Mitnichten. Andere Kanzleien lassen den Mailverkehr der Mitarbeiter über Transportregeln an die Chefs duplizieren. Praktikabel? Geht so... Bei aufkommenden Mailverkehr mit Sicherheit nicht mehr... Das alles ist m.E. einer der Gründe warum die Einführung weiterer oder anderer Plattformen technisch zwar sehr einfach und im Nutzen durchaus berechtigt sind es aber Fallstricke gibt (und das ist einer), die mitunter erst nach Jahren auftauchen. Gedanken sollte man sich dennoch machen. @chrisocki schrieb: KPMG? Ein solches Testat allein würde mich nicht beruhigen. Wer hat das Testat bezahlt? Wenn man danach geht, kann man heute gar nichts mehr nutzen Stimmt, man sollte es aber zumindest hinterfragen und nicht als "so isses in Ordnung und andere machen es auch" hinnehmen. Beste Grüße Christian Ockenfels
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