@heinzhoeller schrieb: .. dass sich mittlerweile im Internet eine Chatgruppe von sehr mit DATEV unzufriedenen Anwendern incl. Mitarbeitern gebildet hat, welche Punkte zusammen stellt, um den Vorstand damit zu in Form eines Brandbriefes zu konfrontieren. Von der Vertreterversammlung oder dem Vertreterrat fühlen diese Anwender nicht ausreichend vertreten ! Hallo @heinzhoeller, ich glaube, dass die oben zitierte "Unzufriedenheit" die DATEV auch erkannt hat - u.a. deshalb, weil sie der DATEV durch den Vertreterrat und die Community hier "gespiegelt" wurde. Die Vertreterversammlung ist dafür m.E. das "falsche Gremium". Jedenfalls hat die DATEV m.E. mit dem Programm "Fit für die Zukunft" zumindest versucht darauf zu reagieren. Ich glaube auch, dass dieses Programm langsam Früchte trägt - jedenfalls haben wir in der Corona-Krise eine schnelle und bewegliche DATEV erlebt, wie lange nicht. Warum dazu ein "gesondertes Internetforum" geschaffen wird - nachdem es genau dafür die Community gibt, ist mir nicht verständlich. Ich kenne jedenfalls wenige Unternehmen, die sich die User-Kritik so offen und freiwillig mittels einer Community "ins Haus holt", wie die DATEV das macht. Der Vertreterrat ist ehemals genau aus so einer "Unzufriedenheit" entstanden und versucht (damals wie heute) die Kritik zu bündeln zu strukturieren und an den richtigen Stellen zu platzieren. Das gelingt mal besser und mal schlechter, aber genau dazu ist es die satzungsgemäße Aufgabe des Vertreterrates die DATEV entsprechend den Anforderungen aus der täglichen Berufspraxis zu beraten. Diese Anforderungen sammeln die Vertreterratsmitglieder nicht nur in ihr eigenen Kanzlei, sondern gerade auch hier in der Community - wenn man die allerdings nicht nutzt, kann das eigene (für wichtig gehaltene) Argument eben auch nicht diskutiert werden. Wie dem auch sei - wenn sich nur knapp 26% an der Wahl zur Vertreterversammlung aktiv (von der Bereitschaft zur passiven Wahlbeteiligung will ich gar nicht reden) beteiligen, muss notwendigerweise die Zahl derer, die sich "nicht ausreichend vertreten fühlen" steigen. Genossenschaft bedeutet u.a. auch miteinander und füreinander sich zu engagieren - dafür sollten wir eintreten, nicht gegeneinander!
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