@Steuerberater_DO schrieb: Richtig, die Ärzte passen an. Nicht Sie als Patient. Zumindest mache ich das nicht. Ich vertraue da meinem Arzt und mache, was der sagt. Außerdem ist der Anspruch "wir" nicht korrekt. Es gibt hier genug Kollegen, die nicht in Ihr "wir" fallen. @Algo schrieb: Ich programmiere ja auch nicht bei DATEV, das macht DATEV selbst. @Steuerberater_DO schrieb: Und warum sagen Sie dann Ihrem Mandanten nicht, wie ein vernünftiger Prozess aussieht, um die FiBu vorzubereiten, sondern lassen den machen? Mit dem Ergebnis, dass da natürlich Chaos bei rauskommen muss, weil er eben nicht weiß, worauf er achten muss? Wir sind die Experten für die Prozesse, lassen es aber zu, dass uns Amateure ihre Arbeitsweisen aufzwingen. Nur anekdotische Evidenz: Bei mir hat sich noch kein Mandant beschwert, wenn ich ihm gesagt habe, wie ich Dinge haben will. Die waren alle froh, weil sie damit auch Zeit, Nerven und Geld gespart haben. Offenbar wurde mein Beitrag von missverstanden. Er bezog sich ausschließlich auf die zukünftige Zusammenarbeit zwischen DATEV und den Genossenschaftsmitgliedern. Als Genosse und „Patient“ kann ich den behandelnden „Oberärzten“ bei DATEV leider nur berichten: Das neue und offenbar noch experimentelle Medikament „Private Cloud“ wurde erstaunlich schnell zur Marktreife erklärt. Belastbare klinische Studien scheinen dabei sehr optional gewesen zu sein, die praktische Anwendung am lebenden Unternehmen dient nun offenbar als Feldversuch. Die jetzt schon bekannten „Nebenwirkungen“, insbesondere im Bereich der Rechteverwaltung und Cloud-Einrichtungen, sind leider alles andere als selten. Bei mir und, folgt man den zahlreichen öffentlichen Bewertungen, auch bei vielen anderen Patienten äußern sie sich nur in anhaltenden Kopfschmerzen, deutlicher Mehrbelastung, organisatorischem Chaos und zeitweisen Lähmungserscheinungen im Betrieb. Dem "Patient" geht aber dadurch nicht besser, sondern schlechter. Besonders beruhigend ist die aktuelle "Versorgungslage": Die zuständigen „DATEV-Ärzte“ sind schwer erreichbar, Rückfragen verlaufen ins Leere und selbst ein gebuchter Eilservice führt nicht immer zu einer zeitnahen profesionellen Diagnose. In meinem Fall warte ich seit über einer Woche auf eine Eilservice-Rückmeldung. Offenbar befindet sich auch der „Notfallknopf“ auch noch in der Testphase. Wie mein Unternehmen auf die anstehenden EÜR Steuern Online reagieren wird, bleibt abzuwarten. Auch hier entsteht der Eindruck, dass ein „weiteres Medikament“ ohne nennenswerte Erprobung und Entschädigung zur Anwendung kommt. Die Prognose aus bisherigen Behandlungsverläufen lässt leider vermuten, dass auch diesmal mit akuten Unternehmenslähmungen und wirtschaftlichen Nebenwirkungen zu rechnen ist… Vielleicht sollten die zuständigen „Oberärzte“ bei DATEV anfangen zu reflektieren, dass diese „Form der Behandlung“ für viele Genossenschafts-„Patienten“ nicht zumutbar ist.
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