Kurz vorweg, weil die Frage berechtigt ist: der englische Text oben war schlicht mein Fehler, ich hatte die falsche Fassung eingefügt. Hier dasselbe auf Deutsch, so wie es gemeint war. Hallo eltvillerin, die Aufteilung, die du suchst, ist keine Eigenschaft des Artikels, sondern des einzelnen Umsatzes — und damit auch ohne Pflege am Artikelstamm ableitbar. Pro Bestellposition ergibt sich der Steuerfall aus drei Angaben, die Shopify ohnehin mitliefert: dem Steuersatz (19 / 7 / 0 %), dem Bestimmungsland und der Frage, ob am Kunden eine USt-IdNr. hinterlegt ist. Daraus fällt der Fall eindeutig: Inland mit Steuersatz, EU-B2B mit USt-IdNr. als Reverse Charge, EU-B2C über OSS (Bestimmungsland und Satz gehören dann in die DATEV-Felder 40/41), Drittland als Ausfuhr. Jede dieser Kombinationen lässt sich fest auf ein eigenes Erlöskonto legen — genau die Aufschlüsselung, die dein Mandant möchte, ohne dass die Sachbearbeiterin vor Ort noch etwas anfasst. Die Frage an die Anbieter ist deshalb nicht „könnt ihr mehrere Erlöskonten", sondern: ist die Kontenzuordnung je Steuersatz und Steuerfall hinterlegbar, oder gibt es nur ein Erlöskonto je Steuersatz? Das trennt die Tools sehr schnell. Bei einem flachen Erlöskonto je Steuersatz landest du wieder bei manueller Nacharbeit, egal wie gut der Import sonst läuft. Ein Punkt, der sonst erst beim Jahresabschluss auffällt: Versandkosten folgen dem Steuersatz der Ware. Bei gemischten Bestellungen müssen sie anteilig aufgeteilt werden, sonst stimmt die Bemessungsgrundlage je Konto nicht. Und zur zweiten Frage, weil sie hier zu Recht gestellt wird: [Werbung entfernt] ist in den USA eingetragen, das steht so im Impressum. Der Markt ist Deutschland — [Werbung entfernt] Werbung von @Antje_Naumann entfernt.
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