Hallo Frau Vogel, meine Bemerkung "Ego" war natürlich nicht auf Sie bezogen; ich wollte auf keinen Fall Sie oder die anderen Betroffenen (auch meine MitarbeiterInnen) herabsetzen. Ich sehe nur , dass man den Kreis "systemrelevant" relativ klein halten muss, damit diese Ausnahmeregelung eine solche bleibt. Hier in NRW führt die Einführung einen "verminderten Normalbetreuung" übrigens dazu, dass die bisherigen Ausnahmen für Kinder systemrelevanter Eltern wegfallen, wodurch deren Kinder nun auch nur vermindert betreut werden. Vermutlich ist das Problem hauptsächlich darin zu sehen, dass diese Ausnahmesituation so lange dauert. Dann werden in allen Bereichen - auch in eigentlich nicht systemrelvanten Bereichen - die Probleme kaum noch zu bewältigen. Zu unserem Verfahren: Von 12 Mitarbeitern arbeiten maximal rotierend zwei in der Kanzlei; der Rest zuhause per VPN Zugang. Die Mandanten schicken Buchhaltungsunterlagen den Mitarbeitern direkt nach Hause (ist leider noch lange nicht alles digital). Die Telefonanlage ermöglicht ein Telefonieren (Hin- und Herverbinden und Konferenzen) auch mit den Heimarbeitsplätzen. Problematisch sind jetzt die Lockerungen. Ich möchte keine persönliche Mandantengespräche in der Kanzlei führen. Die Bereitschaft der Mandanten zu den Alternativlösungen lässt allerdings langsam nach. Viele Grüße und viel Erfolg bei dem Umgang mit der schwierigen Situation Jupp Schmitz
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