... ich kenne konkrete Fälle, wo kleine Kanzleien komplett von großen Kanzleien übernommen wurden, wg. Ruhestand oder wegen Krankheit oder Tod des Kanzlei-Inhaber ... im Anschluss wurden die größeren und lukrativeren Mandate 'einverleibt' und die kleinen, pekuniär weniger interessanten Mandate einfach ignoriert, nicht mehr kontaktiert oder, falls es um Fristen und Haftungsrisiken ging, mit ungewöhnlich hohen Honorarforderungen 'vertrieben'. ... ich selbst kenne persönlich ein paar Kanzleien, die auf einem ziemlich hohen Roß sitzen und in den letzten Jahren nie im Verdacht standen, günstig zu sein. Mit deren Arbeits-Ergebnissen hat man ja gelegentlich bei Mandatsübernahmen zu tun. Witzigerweise sind ESt-Mandate in vielen Kanzleien eher unbeliebt und manche andere Kanzleien können nicht genug davon haben 😅 Das hängt sicher auch damit zusammen, ob die Prozesse 'flutschen' oder ob man noch einen 'Papierkrieg' führt und was noch alles daranhängt, Immobilien, V+V, Kapitalerträge, Erbschaften etc Nachtrag: ... aber es gibt sicher auch groooße Kanzleien (ggfs. auch mit mehreren Kanzlei-Standorten), die 'nicht auf dem hohen Roß sitzen' oder sonstwie abgehoben in anderen Sphären 'wandeln'
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