Hallo Frau Schauer, vielen Dank für Ihren Beitrag und an dieser Stelle auch vielen Dank an Sie und Ihre Kolleg(inn)en für Ihre Arbeit in den letzten Tagen. Sie haben mit Sicherheit keinen programmiertechnischen Anteil an dem Debakel, welches sich dem Anwender geboten hat. Nichtsdestotrotz sind Sie hier in der Community an den verschiedensten Threads drangeblieben und haben mit Rat geholfen. Ich denke mal, dass mein Dank stellvertretend für viele Anwender gelten darf. Eine Bitte hätte ich aber noch: Geben Sie die Erfahrungen, Anregungen und den zum größten Teil berechtigten Unmut an die entsprechenden Stellen weiter. Dass sich DATEV beim Jahreswechsel nicht mit Ruhm bekleckert hat steht zwar außer Frage, aber immerhin hat die DATEV in meinen Augen als einer der größten Lohndienstleister eine starke Verhandlungsposition. Diese müsste sicherstellen können, dass eben solche Dienstleister besser, also zeitiger, enger usw., in neue IT-Verfahren einbezogen werden. Wie ich im Eröffnungspost schrieb, hätte z. B. für den digitalen Lohnnachweis ein SR weit vor dem Jahreswechsel für die Erfassung der benötigten Daten in der korrekten Form sorgen können. Das Übermittlungssystem hätte zu diesem Zeitpunkt noch nicht "scharf" geschaltet werden müssen, ein "unscharfer" Testabruf hätte aber durchaus Hinweise auf Fehler o. ä. bringen können. Immerhin wollen immer mehr Beteiligte von den lohnabrechnenden Stellen digitalisierte Daten, aber jeder setzt eine eigene Lösung ein. Das ist von DATEV sicherlich nicht immer leicht zu stemmen, aber auch nicht vom Lohnabrechner. Also: Schultern hoch, Rücken durchgedrückt und der nächsten Institution, die große Änderungen vornehmen oder etwas "IT-mäßiges" einführen möchte, entgegentreten: "Das machen wir alles. Aber nur nach ausgiebigen Testläufen und genügend zeitlichem Vorlauf!" Herzliche Grüße
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