Moin Moin @t_r_ wenn Datev erlaubt, dass die KI so agiert, muss sie auch für die Fehler und/oder Schäden haften. Es sei denn: Sie schließt dies vertraglich aus. Ihr seid keine Verbraucher, d.h., die Vertragsfreiheit schützt euch nicht oder zumindest schlechter. D.h., Genossen: aufpassen!!! Was steht in den abzunickenden Verträgen. Und wehrt euch ggf. dagegen. Und man muss wirklich aufpassen, was man anhakt! Wie die Freigabe persönliche Daten vom eigenen Arbeitsplatz zu sammeln. M.E. reicht an der Stelle nicht der Verweis auf ein Hilfe-Dokument, wenn man gerade dabei ist, sich erstmals einzuloggen und keine Ahnung von Datev hat - oder zumindest nicht direkt versteht, was Datev da alles haben will. Das Hilfe-Dokument im übrigen war zumindest, als ich es letztes Jahr las für Normal-Anwender praktisch unverständlich. Eine informierte Einwilligung sehe ich da nicht! Heute im Browser auch wieder eine Datev-Meldung im Overlay: "Wir möchten die Einwilligung ..." Immerhin in dem Fenster noch die Erklärung, was man mit einer Zustimmung der Datev alles erlaubt. Aber mal ehrlich, wenn ich eine Cloud-App aufrufe, will ich mit ihr arbeiten als Datev-Benutzer. Ein solches Overlay empfinde ich als Nag-Screen. Ich schaue mir wenigstens an, was das für Folgen haben kann, dass ist vom einfachen Nutzer nicht zu erwarten. Der soll statt zuarbeiten eine Entscheidung treffen - natürlich informiert, worauf er aber überhaupt nicht vorbereitet ist - von deren Tragweite er keine Ahnung hat. Was, wenn die Kanzlei-Direktive (und vielleicht sogar unterschriebener Teil des Arbeitsvertrages) lautet, die Datenweitergabe ist untersagt? Was ich heute sah, kann meines Wissens auch ein Admin nicht unterdrücken. Meine Erwartung: Es stimmt für mich so einiges nicht, was die Datev sich gewähren läßt. Ich habe tatsächlich hier wenig Vertrauen in die Datev. Allerdings muss ich auch sagen: Meine Erfahrung bzgl. des Umgangs der Datev mit Mandanten, die nicht zahlen - also ihre Verträge nicht erfüllen - ist bis heute positiv. Es dauert lange bis eine Sperre gesetzt wird und in allen Fällen die ich mitbekommen habe, war dies wirklich zurecht und es entspreach auch den Interessen meiner Kanzlei. Insofern: Wenn man dies der KI bei bringen kann und wenn noch ein Mensch drüber schaut, so dass keine reine KI-Entscheidung gefällt wird, dann sieht alles anders und auch besser aus. Außer dem Teil mit den, wie ich finde, "nicht fair erbetenen Zustimmungen" (klingt gut, nicht?). QJ
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