Achtung: Minenfeld! Wird die Vertraulichkeit der Daten gewahrt? Sofern in den Daten auch personenbeziehbare Daten enthalten sind, ist der Datenschutz gewährleistet. Bei einem "normalen" Claude-Account würde ich nicht davon ausgehen. Kanzlei wie Mandant können in Teufels Küche geraten. Der Mandant braucht auf alle Fälle einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Claude-Anbieter, muss darauf achten, dass alle Daten in der EU gespeichert werden (und hoffen, dass dies zu seinem Gunsten vermerkt wird - wir kennen alle das zentrale Problem z.B. mit den Cloud-Act. Außerdem darf Claude vertraglich vereinbart, alle Daten nicht für das Training der KI, noch sonstige Nutzungen verwenden. Die Kanzlei ist, nur weil der Mandant es möchte, nicht aus dem Schneider. Wider besseres Wissen (oder "hätte es Wissen müssen") wird es Ärger geben. Ob es nun zu Sanktionen führt oder nicht, es kostet (Arbeits-) Zeit von der Geschäftsführung (als die teuersten Personen in der Kanzlei) und ggf. auch Anwaltskosten. Ich würde meinen Häuptlingen davon abraten! Übrigens, die Sicherungsdatei hat ein Format, dass nicht unbedingt von einer KI verstanden wird. Eine Export im Datev-Format (also csv-Dateien) dürften eher "verstanden" werden. Bei GDPDU-Daten wäre ich schon wieder skeptischer. Schließlich muss die KI diese Formate auch erstmal "erlernt" haben. Und wer weiß schon, ob die "KI-Analyse" denn stichhaltig ist. Was zu der Frage führt, wie kann die Analyse der KI verifiziert werden - oder zumindest auf Plausibilität geprüft werden? Das alles gebe ich zu Bedenken. QJ
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