Liebe DATEV, ich muss leider dieses Thema Arbeitsbescheinigungen nach Systemwechsel noch einmal aufgreifen. Wir haben einen Mandanten ab 01/21 übernommen. Jetzt tritt eine Mitarbeiterin, die in 03/2020 eingetreten ist zum 30.04.2023 aus. Somit muss die Arbeitsbescheinigung elektronisch übermittelt werden. Leider hat es nicht über LODAS geklappt, da wie gesagt Systemwechsel in 01/21. Lt. Hinweisprotokoll und Dokument 1022287 ist das die Ursache: 2 Ursache Wenn für den erforderlichen Meldezeitraum Stammdaten im DATEV Rechenzentrum fehlen, wird die Arbeitsbescheinigung nicht erstellt. Dies kann beispielsweise zutreffen, wenn ein Systemwechsel vorgenommen wurde. Folgende Daten müssen für den entsprechenden Zeitraum im Rechenzentrum vorliegen: Bescheinigungsabschnitt Erforderlicher Zeitraum Steuerliche Daten unter Punkt 1.1. der Bescheinigung 1 Jahr Entgeltdaten unter Punkt 5 der Bescheinigung 2 Jahre oder 1 Jahr, wenn mindestens 150 Kalendertage (5 Monate) mit Entgeltfortzahlung vorliegen Arbeitszeiten unter Punkt 4 der Bescheinigung 3,5 Jahre Sozialversicherungsdaten unter Punkt 2.3 und 2.4 der Bescheinigung 5 Jahre Fehlzeiten unter Punkt 2.2 der Bescheinigung 5 Jahre 3 Abhilfe Die Arbeitsbescheinigung manuell über sv.net erstellen. Wie viele Jahre soll dass denn so laufen, dass wir keine Arbeitsbescheinigungen über das LODAS Programm ausgeben können, sondern sv-net nutzen müssen, wenn wir neue Mandanten übernehmen und Mitarbeiter austreten, die vor der Übernahme das Beschäftigungsverhältnis begonnen haben.?? Das ist ja eine Endlosschleife! Wieso kann man nicht die bestehen Möglichkeiten nutzen und das "Programm "Bescheinigungen" um die Funktion der elektronischen Übermittlung ergänzen!! Es würde uns Lohnsachbearbeitern die Arbeit sehr erleichtern, da man sich die meisten Daten aus dem Programm LODAS in das Programm Bescheinigung ziehen kann und nur die fehlende Punkte wie z.B. die Zeiten, wo der Mitarbeiter kein Arbeitsentgelt erhalten hat (wenn überhaupt welche vorhanden sind) zieht, die Arbeitsbescheinigung kurz prüft und dann aus dem Programm Bescheinigungen einfach versendet. So muss man komplett alle Daten nochmals manuell in sv-net erfassen, nur um diese dort elektronisch übermitteln zu können!? Vielleicht können Sie diese Anregung mit aufnehmen, dieser Wunsch besteht denke ich bei sehr vielen Kollegen hier in der Community. Die Lösung, die Arbeitsbescheinigungen über sv-net manuell zu verschicken, ist etwas an der täglichen Praxis sowie vereinfachten Arbeitsabläufen völlig vorbeigegangen. Wie bereits geschrieben, führt das zu einer Endlosschleife bei neu übernommenen Mandanten und sollte wirklich kundenfreundlicher gestaltet werden!
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