Lieber Kollege Renz, Schaum vor dem Mund, Danke für dieses Kompliment. Sehr liebenswürdig von Ihnen…, aber damit ist es gut, ich lege Ihre Worte nicht auf die Goldwaage. Der Vertreterrat sollte der Ansprechpartner der Mitglieder sein. Mich erinnert das an die Aussage von Pontius Pilatus: Ich wasche meine in Unschuld. Wer Lohn macht, der kennt die Softwareprobleme sehr genau, aber auch die Schwierigkeiten selbigen die Daten „zu verbrechen“. Im Lohn gibt es halt kein Null und Eins (BAG, BSG, BFH und EUGH machen alle im Lohn mit). Bevor jetzt wieder die KI gezückt wird: wir haben es mit Menschen zu tun und nicht mit Robotern. Bevor es wieder heißt, das muss einfacher werden. Ich habe nach dem Studium ein halbes Jahr an der VHS Lohn manuell gelernt, schön einfach war das damals schon nicht. Wer jetzt sagt, das ist überall simpler, nun ja, jedes Land hat seine Macken. Personio wird wie Finotax merken, dass Steuern nicht trivial sind und Lohn erst Recht nicht. Mal sehen wie lange die Geldgeber Geduld haben. Vielleicht ist die Software dann so weit, dass es sich lohnt die für wenig Geld zu kaufen… Was man hier zu vergessen scheint, es geht um die Mitarbeiter der Mandanten, die wir betreuen. Wenn das nicht klappt, dann hat der Unternehmer echt Stress. Dann gibt es für ihn zwei Optionen: Er verliert seine Mitarbeiter und die andere ist er wechselt den Berater. Die White-Collar-Worker träumen alle davon, dass man nur auf Knöpfchen drückt und die „Deppen“ von Blue-Collar-Worker springen über Stöckchen. Wir leben vom guten Umgang mit den Menschen, insbesondere im Zeitalter der Digitalisierung. Man kann modern sein, was wir sicher sind, digital mehr als gut aufgestellt und immer vorne mit dabei, umso wichtiger wird der Umgang, und das hat sicher nichts mit „Festhalten an Althergebrachtem“ zu tun. Wenn man nach vorne schaut, dann sollte man nie vergessen, woher man kommt.
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