eikehagena 1. Es wäre eine große Hilfe bei der Leistungserfassung, wenn man automatisch eine Art "Aktivitätsprotokoll' der jeweils aktiven Anwendungen mitführen und auswerten könnte. Durch Anklicken eines anderen Fensters/einer anderen Anwendung würde die erfasste Zeit einer anderen Anwendung/einem anderen Mandanten zugeordnet. Dadurch würde die gesamte Arbeitszeit am Computer lückenlos erfasst und könnte in verrechenbare und nicht verrechenbare Tätigkeiten aufgeteilt und zum großen Teil einzelnen Mandaten zugeordnet werden. Programmiertechnisch sollte das möglich sein, wenigstens als Hilfestellung für diejenigen, die sich selbst um die weitere Auswertung kümmern können/wollen. 2. Aus meiner Sicht ist das Thema 'Industrieminuten vs. Echtminuten' tatsächlich 'nur' ein Rechenproblem(chen). Industrieminuten und Echtminuten lassen sich jederzeit umrechnen und aufsummieren. Excel rechnet z.B. intern auch alle Zeitangaben, Datumswerte, Wochen, Monate, Jahr in Dezimalzahlen um. Es ist dort nur ein 'Zahlenformat'. In meiner Studentenzeit hatte ich viel mit Programmierung kaufmännischer Software zu tun und musste mich auch viel mit Industrieminuten 'herumschlagen', darunter auch Auswertungen von MSDOS-Leistungserfassungsprogrammen. Das liegt allerdings weit zurück, noch in DOS-Zeiten. Heute kämpft man an einer anderen Front. Viele Grüße Michael Vogtsburger Nachtrag: Beispiel: Ein bestimmtes Word-Dokument ist vielleicht 2 Stunden geöffnet. Die Bearbeitung dieses Dokument wird aber mehrmals von anderen Tätigkeiten unterbrochen. Also wird die Zeiterfassung für dieses Word-Dokument mehrmals unterbrochen und später wieder fortgesetzt. Als Bearbeitungszeit ergibt sich nach Schließen des Dokuments z.B. nur 15 Minuten. Im eigenen Interesse sollte man natürlich auch möglichst konsequent die jeweils zugehörigen Fenster aktivieren. Für Auswärtstermine, Besprechungen, Pausen, Verwaltungsarbeiten usw. könnte man Pseudo-Mandate anlegen und bei Bedarf aktivieren. Nachtrag 2: ... habe soeben kurz recherchiert. Es gibt tatsächlich schon einzelne Tools, die genau in diese Richtung gehen. Ob solch ein fertiges Tool schon für Datev-Zwecke geeignet ist, muss man erst testen. Datev hätte jedenfalls auch die Möglichkeit, eine bessere und für Kanzlei-Zwecke optimierte Timetracking-Software zu entwickeln. Der Bedarf ist meiner Meinung nach sehr groß.
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