Hallo Herr Carstens, Sie Fragen als Neuling im Forum zurecht: "Du liebe Güte, wo liegt denn das Problem?" Ich denke, das Problem ist nicht, ob die Bezeichnungen in der Schnellansicht vollständig, irgendwie abgekürzt, oder animieret sind. Das Problem liegt an einer völlig anderen Stelle und soll an diesem konkreten .Beispiel, wo lediglich programmtechnisch eine triviale Umbenennung das Problem aus der Welt schaffen könnte thematisiert werden. Zum eigentlichen Problem: Im Rahmen der PRO- Umstellung der DATEV- Programme wurden an vielen Stellen der Programme suboptimale Lösungen gefunden, die in der Praxis dazu führen, daß man als Anwender Funktionen nur eingeschränkt oder über Umwege nutzen kann. Wir als Anwender haben die Kröte geschluckt und denken uns mit Ihren Worten. "Da haben wir echt andere Probleme." und teilen der DATEV einfach nicht mit, daß es hier hakt. DATEV wiederum führt Statistiken und erkennet, daß das Design, so wie es ist auf volle Zustimmung stößt, obwohl jeder Programmierer auf den ersten Blick sieht, daß die Grundeinstellungen einfach suboptimal dargestellt werden. Leider gibt es keine erkennbare Strategie, wie konkrete design- Änderungswünsche vom Anwender konkret in die Programmierung laufen sollen. Dafür haben die Programmierer an der Basis wohl nicht die Erlaubnis, ohne Auftrag von Oben das Design der Programme zu ändern. In dem aktuellen Beispiel mit der Leistungsübersicht ist der Standard fehlerhaft, in der Form, daß der vom leistungserstellenden Programm vorgegebene Programmname einfach zu lang ist, um ihn sinnvoll darstellen zu können. Was soll nun der Programmiere des DAP machen? Eine Routine schreiben, die die Vorgaben kürzen? (Dieser Vorschlag wurde von DATEV bereits geäußert) Alternative Positionierung der Leistungsübersicht verwirklichen (Das funktioniert bereits heute) Dafür Sorge zu tragen, daß in der Fachabteilung einfach der Programmname geändert wird. (Das wäre die korrekte Lösung) Das Problem sind aber die Zuständigkeiten. Wie soll der Designer vom DAP erreichen, daß der Programmierer der GuE. den Namen seines Produktes ändert. (Mit den kompletten Rattenschwanz der Folgeänderungen, wie Programmaufrufe, Handbücher, Hilfe- Texte, bis hin zur Bezeichnung im DATEV- Shop) Ich denke, daß DATEV unbedingt wirklich erfahrene Anwender mit ins Boot nehmen muß, und wenn diese Anwender sagen: Etwas muß geändert werden, dann muß der DATEV- Ansprechpartner auch die Autorität haben, abteilungsübergreifend ein Machtwort zu sprechen, damit diese Änderung vollzogen wird. Denkbar wäre auch ein erfahrenes Vorstands- Mitglied, welches hier mitliest, Prioritäten setzt, und dann die Fachabteilung dazu bringt, für wirklich wichtige Anwenderwünsche Lösungen zu bringen. Sonst kämen wir dahin, daß in jedem Modul der DATEV- Software verschiedene Symbole heranreifen, unterschiedliche Tastatur- Shortcuts entstehen, oder gar das Mausrad in jeder Anwendung anders funktioniert. (Mal zeilenweise, mal Seitenweise, rauf- oder runter, ohne Funktion, oder erst nach dem Anklicken; alles wäre denkbar.) Aber zurück zu Ihrer Frage, Ja es gibt Wichtigeres. Beispiele, für die jede Kanzlei individuelle Lösungen basteln muß.: Mandanten beauftragen uns, die Jahreserhebung Handelsstatistik zu erledigen und haben die Vorstellung, daß das mit einem Klick funktioniert. Für abweichende Wirtschaftsjahre werden die 2017'er Abschlüsse bereits Ende I. Quartal begonnen und es gibt keine Vorab- Version der Steuerberechnung, die die erfaßten Daten unfallfrei speichern läßt. (Auslieferung üblicherweise erst während der Sommerferien, Körperschaftsteuer noch später.) LODAS- Gegenstandswerte lassen sich nicht mandantenübergreifend holen und es benötigt für jeden Monat pro Mandant eine Klick- Orgie, die nicht per Tastatur- Makro zu bauen ist. Problematik: PayPal, Kreditkarten- Import und andere Banken (Wunsch nach dokumentierten Importschnittstellen für die Exporte der TOP- 20 Unternehmen) Thematik: unterschiedliche Kontenblätter in Rewe (auch OPOS- Funktionen, Arbeitskonto usw.) Thematik: Werkzeuge zum identifizieren von alten OPOS- Posten, insbes. Wünsche betreffs "Forderungsaltersreport" mandantenübergreifende Stammdatenänderungen. (In der alten ZMSD könnte einfach bei offener Erfassung zum nächsten Mandanten gesprungen werden, um irgend ein wichtiges Feld bei allen Mandanten zu prüfen bzw. zu setzen. Das Postversand- Format ist abgekündigt und nicht einmal die haus- eigene Excel- Kasse kann im neuen Format einen Export generieren, bei dem die seit Ewigkeiten funktionierende automatische Kontierung aus der Lerndatei aufrufbar wäre. (Vor Jahren wurden entsprechende Wünsche per SC und in den alten Foren geäußert. OK, bis Jahresmitte soll es funktionieren, aber...) Dokumentenmanagement... usw. usw.
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