@chrisocki schrieb: Aber ich könnte mir vorstellen, dass allein der Hersteller des Lancom-VPN-Clients (NCP) irgendwann den Support und auch die Installation auf einem veralteten OS einstellt. Ansonsten kommt es wohl nur auf die Hardware an, wann die Maschine dann den Betrieb einstellt. Es soll ja heute auch noch XP-Rechner geben.... die auch im www unterwegs sind... Das kann dauern. Die zur Jahrhundertwende angeschaffte Maschine meines Vaters hat gerade das dritte Netzteil bekommen. Bei der Gelegenheit mal auf die "Joghurtbecher" geschaut: Die sind alle noch glatt. Was den VPN-Client anbelangt, so scheint LANCOM schmerzbefreit zu sein, wenn das Ding einmal installiert ist. Da kommt keine Meldung, es wäre veraltet. Läßt man den auf updates prüfen, so sei die Software "auf dem aktuellen Stand", es gäbe keine updates - was mit dieser Logik dann aber auch auf das XP auf dem Rechner meines Vaters zuträfe. Nur: Kein Mensch würde mal so aus Jux und Tollerei den VPN-Client runterwerfen und sich einen neuen holen. Wie weit man hinten dran ist, erweist sich erst, wenn man aktiv danach sucht. https://www.lancom-systems.de/produkte/remote-mobile-access/lancom-advanced-vpn-client-windows Und das DATEV-Produkt ist zumindest optisch das Gleiche, das läuft auch nicht parallel zum Original. Nur prüft letzteres natürlich keinen Zugangschip und nagelt auch den Internetzugang nicht zu. Damit ist es noch möglich, daheim DATEV-Lernvideos zu schauen, ohne die Performance des ASP in der Kanzlei auf die Standspur zu schicken. Außerdem kann man da mehrere Profile anlegen, da braucht also nicht jeder Tunnel seinen eigenen Rechner. Fazit: Wägen Sie den Weiterbetrieb sorgfältig ggü. einer Neuinvestition ab. Wenn es nur ein HomeOffice-Rechner sein sollte, dann bekommen Sie eine einfache Maschine für wenige Euro in jedem $Blödmarkt oder $Online-Buchhändler. Das dachte ich auch. Aber die Anbieter sind ja nicht dumm. Die lassen sich nicht an den Karren fahren. Wer das Angebot nicht genau durchliest und sich dann bei Microsoft informiert, noch bevor er bestellt, braucht nicht "Betrug!" krähen. Die schreiben offen und im Klartext, die Rechner würden offiziell nicht supportet. Wohl in der Hoffnung, daß es niemand glaubt. Man versichere, daß das vorinstallierte Betriebssystem dennoch laufe. Davon, daß es dafür mal updates gäbe, natürlich kein Wort. Dabei ist es ja prinzipiell zu unterstützen, wenn die hübschen Fujitsus, die anscheinend bei irgendwelchen Großkunden im turnusmäßigen Austausch eingesammelt wurden, nicht direkt in die Schrottpresse wandern. Nur gäbe ich da Geld für rote Streifen an der Kiste aus. Deren Inhalt sich nicht von dem unterschiede, der schon in mehrfacher Ausfertigung auf und unter dem Schreibtisch steht.
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