@Gelöschter Nutzer schrieb: Schönen guten Tag in die Runde, wir nutzen seit letztem Jahr Datev Unternehmen Online. Dazu haben wir noch die Erweiterung Auftragswesen gebucht. Somit erfassen wir alle Eingangsrechnungen und Ausgangsrechnungen über das Programm und stellen die erfassten Daten dann der Steuerberaterin zur Verfügung. Müssten sich dann nicht die Kosten bei der Steuerberaterin für uns reduzieren? Ich habe ja jetzt einen Mehraufwand, da ich die Ein- und Ausgangsrechnungen erfassen, was die Steuerberaterin nun nicht machen muss. Ihre Sekretärin hat die Angaben früher mit der Hand auf Überweisungsformulare geschrieben oder in etwas vergleichbares zu UO für Ihr Online-Banking eingetippt, sofern die Geschäftspartner funktionierende Bankverbindungen hatten (und die denen nicht von der Finanzverwaltung gepfändet worden waren). @Gelöschter Nutzer schrieb: ... Oder sehe ich das irgendwie falsch? Vermutlich. Ihrem Nick entnehme ich, daß Sie im Baufach tätig sind. Nun könnte ich mit Ihnen vereinbaren, daß Ihre Meister und Poliere zu deren Stundensatz bei mir die Kanzleiräume putzen, anstatt dafür Reinigungskräfte zu ordern. Man muß den Damen und Herren lediglich sagen, daß sie das im Gegensatz zur sonstigen Kopfarbeit entspannend finden sollen, dann machen die das auch gerne. Äquivalent dazu haben Sie die Steuerberaterin möglicherweise auch dafür bezahlt, daß die Ihnen Belege sortiert und die Kontierung draufschreibt - hier gibt es eine Reihe purer Einzelkämpfer, da macht tatsächlich die Chefin oder der Chef alles persönlich. Die Alternative zur Einsparung dieser für Sie nicht sonderlich fruchtbringend gewesenen Arbeit wäre, wie von Vorschreibern schon dargelegt, mit der Zeit zu gehen. Also entweder das Honorar sich mit der Inflation entwickeln lassen. Oder, wahrscheinlicher, wie das viele Ihrer Handwerkerkollegen hier in der Gegend bei Wartungsarbeiten machen, Ihnen bedeuten, daß man den Vertrag zu den alten Konditionen nicht verlängern und einen neuen nicht abschließen werde. Rufe man den oder den Kanalreiniger an, so sagte die in ihrem Amt alt und grau gewordene Hausverwalterin kürzlich bei der Versammlung, komme nun keiner mehr - oder wenigstens nicht gleich. Die Eigentümer müßten entweder endlich mal anfangen nachzudenken, bevor sie etwas ins Klo würfen oder sich eine Spirale kaufen. Das kennen Sie sicherlich - das Personal ist in Rente gegangen oder dauerkrank. Das Jungvolk geht lieber auf die Uni. Die Steuerberater trifft das eben auch. Da ist UO im Gegensatz zu Spiralen vom Lebensmitteldiscounter ein durchaus gangbarer Weg, um weiter geruhsam leben zu können.
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