Es ist richtig, dass Sie sicher nicht die Mama Ihrer Mandanten sind. Ich denke es ist immer gut genau abzuschätzen welcher Mandant alleine/mit wenig Hilfe klar kommt und welcher mehr Support braucht. Die von mir weiter oben aufgelisteten Maßnahmen kann und sollte man mit den Mandanten durchsprechen. So sind zum Beispiel überraschend viele Kunden eines unserer Mandanten bereit die Monatsbeiträge weiterhin zu zahlen obwohl die Leistung nicht mehr zur Verfügung gestellt werden darf. Bevor der Mandant auf seine Mitglieder zu ging hatte er schon zwei Dutzend Kündigungen erhalten. Erst auf unseren Hinweis, dass jetzt nicht die Zeit für „Kopf in den Sand“ sondern zum proaktiven und kreativen Handeln ist, wurde er aktiv kontaktierte alle und entwickelte die Idee sein Angebot ins digitale zu verlagern. Ein anderes Mandat verkauft jetzt Gutscheine für ihre Dienstleistung. Die Stammkunden sagen: „Ja gut machen wir, wir wollen ja später wieder herkommen können“ Dadurch wird der finanzielle Schaden auf längere Bank gestreckt und es kommt Liquidität rein. Will sagen die Leute brauchen gelegentlich jemanden der Ruhe ausstrahlt. Uns wird unser Geschäft nicht komplett weg brechen, andere verzweifeln gerade. Die jetzt Verzweifelten brauchen wir aber weiter als Mandanten. Insofern ist jede Stunde die man gefühlt Mama oder Papa spielt auch eine Sicherungsmaßnahme für das eigene Geschäft. Es hilft ja niemanden wenn Ihre Mandanten aus Unwissenheit oder Verzweiflung ins wirtschaftliche Aus taumeln.
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