@deusex schrieb: Ich denke eher nicht, dass Personalakte on-premise noch länger supported wird. Bei dem plaktiven Druck zur Online-Variante sind die Tage doch eh schon gezählt. Natürlich wird dann wieder protestiert und ein **bleep**storm-Tsunami entfesselt sich in der Community. Keine Sorge: Das wird professionell ausgesessen. Ich habe nirgendwo behauptet, dass die On-Premises-Version länger unterstützt wird. Ab 01.02.2027, so der Stand jetzt, ist Schluss damit. Und natürlich wird alles anfänglich für viele Nutzer neu und deshalb kritikwürdig sein. Das kennt man (und DATEV) von anderen Projekten zu gut. Mich hat übrigens Personalakte in LODAS noch nie gerockt und hatten wir daher nicht genutzt; Mandanten hatten aber Interesse an Personalakte online . . . so what, aber ich erschrak natürlich, dass ich die alten Latschen jetzt doch anziehen musste und freute mich wiederum, dass man auf "online" umstellen kann, was ich natürlich, ausnahmsweise, sofort getan habe. Nachdem nun auch ein paar Anwendungspunkte entwirrt wurden, wird das eine ganz homogene Geschichte; hier reicht ein MVP-Status aus. Sehen Sie, so unterschiedlich ist die DATEV-Nutzerschaft. Ich befülle seit nun mehr als 4 Jahren meine Personalakten und habe so ziemlich jede Entwicklung mitgemacht. Dabei hat mich die Personalakte auch nicht gerockt, aber auch nicht großartig behindert. Ich war froh, ohne das DMS zu vergewaltigen die wichtigen Lohnunterlagen an einer Stelle zu wissen. Was mich nur immer gestört hat, war der Zwang, das entsprechende Lohnprogramm starten zu müssen, um an die Kanzleiansicht der Personalakte heranzukommen. Mittlerweile funktioniert(e) der Aufruf bei über eine Batch-Datei ohne LODAS oder LuG, aber das ist eine andere Geschichte. Der Vorteil, eine vernünftig bestückte Personalakte über diese ganze Zeit hinweg zu haben, ist allerdings auch ein Nachteil: Die Umstellung auf eine andere Ansicht in der Web-Version dauert länger und ist natürlich ein Ansatzpunkt für (un)gerechtfertigte Kritik. Aber auch hier gilt: Man gewöhnt sich an alles. Workflows werden angepasst und wenn immer mehr Teilbereiche nur noch einmal und nicht getrennt als Cloud, LODAS und LuG zur Verfügung stehen, verschwinden auch solche Nervtöter wie die manuelle Datensynchronisation zum Start des jeweiligen On-Premises-Programms. Deswegen ärgert es mich um so mehr, als dass DATEV es trotzdem nicht lassen kann, auch in die neuen Versionen solche Lästigkeiten wie uneinheitliche Datumserfassung einzubauen und einfach so laufen zu lassen. Bei der Monatsdatenerfassung hat es über ein Jahr gebraucht, um endlich die für die Erfassung freigegebenen Lohnarten verschieben zu können, Kostenstellen können immer noch nicht in den Bewegungsdaten erfasst werden und und ... Bedenken habe ich künftig bei den "richtigen" Anwendungen . . . Gestern hatte ich ein sehr nettes, konstruktives Gespräch mit einem DATEV-Servicemitarbeiter, der beiläufig sagte, dass ab 2028 die gesamte DATEV-Welt in der Cloud sein wird . . . ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen... 😈 Die Bedenken teile ich. Wenn ich mir den Entwicklungszeitraum und -ablauf im Bereich Personalwirtschaft, beginnend von Arbeitnehmer online inkl. der ziemlich verkorksten ersten Cockpit-Version bis jetzt anschaue, kann ich Sie aber für die anderen beiden großen Bereiche - Steuererklärungen und Rechnungswesen/Jahresabschluss - beruhigen: Ehe wir dort etwas in the wild sehen, haben wir nur noch sonstige Einkünfte in unserer Steuererklärung 😄.
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