@mic schrieb:
@cwes schrieb:
wer kann/darf/muss freizeichnen (mehrere mögliche Freizeichner, einer reicht) ist nicht gescheit abgebildet
Besonders das stellvertretende Freigeben ist ein extremes Problem. Ich als StB möchte eine eventuelle stellvertretende Freigabe bestimmen können. Steuererklärungen müssen immer, wenn schon nicht authentifiziert, nur von der Berechtigten Person freigeben werden.
Deswegen warten wir auf die "richtigen" Signaturen. Und schauen es uns dann (nochmal) an
Na dann fällt ja anscheinend auch der Punkt "Freizeichnung", den ich bisher noch als positiv bewertet hatte, weg. Ich weiß nicht ob dann noch viel übrig bleibt, was für myDatev Kanzlei spricht.
Ich bin auch noch "hin- und hergerissen"
Nehme ich die günstigere Datevlösung mit weniger Funktionen
oder Konkurrenten zu deutlich erhöhten Konditionen mit mehr Funktionen
Der Mehrpreis lohnt sich ja auch nur wenn die Mandanten und Mitarbeiter die Mehrfunktionen auch (richtig) nutzen.
Bei uns liegen zwischen Datev und einer externen Lösung mtl. (ohne Einrichtung ohne Zusatzmodule) 900 €
Also wir sind vor 2 Jahren schon zu nem Fremdanbieter gegangen, einfach weil auch Vollmachten und Verträge und Aufträge entsprechend digital signiert werden können.
Insgesamt hat sich das meiner Ansicht nach gelohnt, weil einfach ein funktionierendes Komplettsystem da war, welches zwar fortentwickelt wird aber immer mit vollständigen Funktionen.
Alle Mandanten nutzen das nicht. Auch nicht alle Mitarbeiter wie es möglich wäre, aber alleine die Signatur wird verwendet und das spart enorm Zeit, welche die Mehrkosten sicherlich rechtfertigen. Zumal man sich die DUO Kosten für die reinen Selbsthochlader spart. Ab ins Portal und wird direkt hochgeladen. im Prinzip nichts anderes als Belegupload Online nur ohne DUO Kosten.
Wir bauen hier auch sukzessive an und erweitern bis zu automatisierten Rückfragen (Hausmann gabs da noch nicht ;)).
Das beste ist, es wird von 90% der Mandanten akzeptiert.
Das ist die eigentliche Grundfrage: Machen die Mandanten mit?
Bsp.: E-Mailverschlüsselung per mIDentity via Outlook. Ist eigentlich kein Kunststück. Ich habe dafür eine kleinteilige Anleitung an alle Mandanten geschickt, die das hätten nutzen können. Gerade einmal zwei haben da mitgemacht. Das zeigt, dass solche Debatten zwar den Berufsstand umtreiben - muss ja auch sein, weil die Wahrung der Vertraulichkeit uns gesetzlich vorgeschrieben ist. Das hat aber mit der Realität "Mandantenkommunikation" nicht viel zu tun. Deshalb ist eigentlich eine einfache Lösung, bei der sich kein Beteiligter groß um öffentliche oder private Schlüssel und andere Feinheiten kümmern muss, unbedingt notwendig. Die DATEV hängt halt an ihren Identifizierungsverfahren, was die Sache so unkomfortabel macht. Das einmal Anmelden und danach läuft es ist nicht die DATEV Welt. Der Nutzer muss sich halt jedes Mal authentifizieren - und meine Mandanten empfinden das einfach als lästig. Und das ist die Realität. Ob das SmartLogin oder Stick oder demnächst DATEV-Konto ist, spielt dabei keine Rolle. Jedes Mal anmelden, bevor die Anwendung genutzt werden kann, ist das Problem. Und erst recht, wenn man dann auch noch nach dem Wechsel der Anwendung sich wieder anmelden muss.
Oh was ein grausiges Thema,
wir mussten SEPPmail zurückdrehen weil es zu viele Probleme mit den Mandanten gab:
- keine Historie der gesendeten Mails
- beim Suchen jedes Mal ins Portal einloggen und gucken ob es die richtige Mail ist
- Runterladen und unverschlüsselt nach Outlook schieben macht keiner
- Portal hatte häufig Aussetzer so das der Login gescheitert ist
........
Ich habe auch keine konkrete Lösung im Blick. Aber ich wünsche mir eine, die für Mandanten möglichst einfach funktioniert und dann auch noch den Connector zur DATEV-Welt mitliefert.