Wir sind bei einem online- Händler mit GMI in Kontakt gekommen. Im Prinzip ist die Idee perfekt, denn GMI übergibt das Belegbild und die erkannten Belegdaten nach UO, die vollautomatisch verbucht werden. In der Praxis haben wir jedoch folgende Probleme: Gerade bei ausländischen Rechnungen sind die Erkennungen oftmals komplett verkehrt. (Datum wird als Umsatz erkannt, Währung verkehrt, usw.) Gutschriften werden teilweise als Rechnungen erkannt Bei jedem Beleg muß die UST manuell kontrolliert werden. Besonders schlimm bei ausländischen Belegen mit landesspezifischer UST. Selten wird der verkehrte Betrag aus der Rechnung gezogen, z. B. der Neto- Betrag als Rechnungsbetrag. Teilweise 3 Belege eines Lieferanten OK und beim 4. haben wir eine Fehlinterpretation. Diverse Belege werden als Duplikat nach UO übergeben (also erst die AB und dann noch die RE hinterher) Fazit: Bevor GMI die Daten nach UO übermittelt, muß bei GMI überprüft werden, ob die Belegkennung korrekt läuft, denn DATEV importiert die übermittelten Daten ohne jede inhaltliche Kontrolle. Warnung: Bevor mit einer "vollautomatischen Buchhaltung" kalkuliert wird, bitte unbedingt die Qualität im konkreten Fall überprüfen. Wir sind momentan an der Untersuchung, wo die Unschärfe bei GMI ihre Gründe hat.
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