Für Kanzleien die hier mit der Zeit gegangen sind, die Prozesse angepasst haben, Mandanten mit in die Abläufe einbinden und Schnittstellen nutzen, ist die neue Version eine absolute Katastrophe. Da verstehe ich die Empörung leider nicht. Für die von Ihnen angesprochenen Mandate ist die neue Version doch noch gar nicht verfügbar. Wozu also die Aufregung? Es würde Ihnen nützen auf diese Kanzleien zu hören und aufmerksam auf die Beschwerden zu achten, anstatt Ihre Arbeitsweise in 2026 noch als erstrebenswert darzustellen und die Beschwerden als Kleinkrieg zu diffamieren. Wenn Sie sich selber als Buchhalter identifizieren und nicht als Steuerberatung, dann mag dies so sein. Ich hoffe aber, dass diese Sichtweise nicht auf die "meisten Kanzleien" zutrifft. Diese Erfahrung habe ich so auch bei Kontakt zu anderen Kanzleien zum Glück nicht gemacht. Nur mal so als Blick über den Tellerrand: Es gibt deutlich mehr Bestände in Unternehmen online als Verträge zu Unternehmen online - die Quote liegt bei über 2:1, nachzulesen auf der Homepage der DATEV. M. E. liegt die Ursache nicht darin, dass viele Mandate mehrere Bestände haben, sondern eher darin, dass viele Kanzleien die Belege der Mandanten in Teilen selbst digitalisieren. Im Übrigen ist dieser Absatz, in Bezug auf das, was Sie in irgendwelche Arbeitsabläufe in meinem Verantwortungsbereich hineininterpretieren, schlicht Käse.
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