Hallo NaJu2008, danke für die Antwort! Ich habe mich nicht auf eine vollautomatische Methode zur Vorerkrankungsabfrage bezogen, bei der das System die Abfragen kontinuierlich und ohne jegliche menschliche Interaktion auslösen würde (ja, es gibt solche Abrechnungssysteme), sondern darauf, das Referenzbeginn-Datum per ASCII-Massenupload (manuell!) hochladen zu können (ähnlich wie beim aktuellen eAU-ASCII-Upload), wobei das System dann automatisch die Vorerkrankungssabfrage für diese Referenzbeginn-Daten mit den relevanten, möglicherweise damit zusammenhängenden Krankheiten auswählen und auslösen würde (LODAS Version 16.0 ist nun dazu in der Lage!) Außerdem was bringt die kontinuierliche Vorerkrankungsabfrage? Ich hatte kürzlich erst den Fall, dass ich eine Vorerkrankungsabfrage gemacht habe. Als Ergebnis wurden mir keine anrechenbaren Vorerkrankungszeiten gemeldet. Einen Monat später, weil neuer Krankenschein, das ganze nochmal. Und plötzlich waren alle Zeiträume die in der vorherigen Abfrage nicht anrechenbar waren, plötzlich doch anrechenbar. Wie bereits erwähnt, würde die Abfrage beim Massen-Upload nur dann ausgelöst werden, wenn dies „Sinn macht“, d. h. nur dann, wenn wir (z.B. anhand der Analyse der DALY-Berichte) feststellen, dass der MA im betreffenden Zeitraum 42 Tage überschritten hat. Das heißt, es käme nicht zu unerwünschten Antworten, die frühere Antworten ungewollt überschreiben würden. Außerdem wird die Vorerkrankungsabfrage doch erst ab 30 Fehltagen durchgeführt. Wenn also ein Mandant nicht beim U1-Verfahren mitmacht und deshalb auch nicht jeden einzelnen Fehltag meldet, klaffen da dann auch schnell große Lücken in dem potenziellen Zeitraum. Bei uns wird dies sehr genau überwacht, was bedeutet, dass wir theoretisch alle AUs im System haben sollten. MfG
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