Werter Herr Flemming, es ist erfrischend, wenn man Ihren Beitrag liest - sieht man doch, dass 1. aktives Mitdenken nicht aus der Mode kommt (was ja grundsätzlich für die Community-Beiträge gilt ), 2. man selbst nicht allein steht mit eigenen Ansichten (siehe 5. Mein subjektives Gefühl ist, dass die DATEV immer mehr Geschäft mit Mandanten akquirieren möchte. ) Ich kann etliche Ihrer angesprochenen Punkte nachvollziehen. Ich bin aber nicht ganz so pessimistisch, was das aktuelle Programmangebot der DATEV betrifft. Und ich meine behaupten zu dürfen, dass die DATEV sich gerade mit UO und dem Modul Belegverwaltung als sehr innovativ erwiesen hat. Ich habe die Einführung jedenfalls so registriert, dass die DATEV an vorderster Front mit dieser Lösung stand und ein Spitzenprodukt abgeliefert hat; insbesondere wenn man den "Buchungsassistenten" nutzt, hat man doch eine sehr beeindruckende Software im Einsatz. Wenn man erlebt, wie viele Erkennungen es gibt, egal wo die verschlagworteten Informationen auf einem Beleg zu finden sind, glaube ich, hat die DATEV damit ein Alleinstellungsmerkmal. Eine andere Sache ist die Entwicklung neuer Ideen. Es ist schon richtig was auch in der Diskussion um die Satzungsänderung - deren Gegner ich war und bin, aber aus spezifischen Gründen, die mit Ihrem Punkt 5 zu tun haben - immer wieder ins Feld geführt wurde, dass es neuer Ansätze bedarf und die Ideen, die Basis für die Änderungswünsche des Vorstandes sind, lieber heute als morgen umgesetzt werden sollten. Es ist mir in meiner Rolle als Programmanwender nicht klar, warum ich in der Buchführung diese Belegverknüpfung habe, in den Steuerprogrammen - insbesondere natürlich ESt - aber nicht. Hängt das an der Notwendigkeit, Belege upzuloaden, um sie im RZ lesen zu lassen? Wo wäre das Problem? Im Zugang zum RZ? Das kann doch spätestens seit Smart-login nicht mehr sein. In der Speicherkapazität des RZ? Ein Mitarbeiter der DATEV hat mir einmal erläutert, die DATEV wäre interessiert daran, vorhandene Speicherkapazitäten zu nutzen und würde es DESWEGEN begrüßen, wenn Daten im RZ gesichert werden. Das soll auch ein Grund sein, warum dann Preisvorteile eingeräumt werden. Also sollte man davon ausgehen dürfen, dass an Speicherplatz kein Mangel herrscht. Ich kann mir natürlich nicht anmaßen, die Gründe zu durchschauen, aber wundern darf man sich. Aktuell habe ich für meine Kanzlei auch das Produkt "Dokumentation Abschlusserstellung" in der Testphase. Der erste Eindruck ist sehr gemischt. Die Idee ist sicherlich nicht schlecht, ein zentrales Arbeitspapierdokument zu schaffen, das nach Fertigstellung reviewed werden kann. Auch bietet die Oberfläche eine Art Leitfaden, ähnlich dem Modul ProCheck. Aber die Gestaltung... das ist unterirdisch! Da kann man sich nur damit trösten, dass das kein Instrument für den Außenauftritt ist. Eine Anpassung ist zwar wohl möglich, wie beim Bilanzdokument aber wohl eher höchst aufwändig. So gibt es halt auch bei den von Ihnen mit der Diskussion angesprochenen Themen Licht und Schatten. Beste Grüße H. Heitschmidt
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