Beispiel: Lebensmittel: VK: 1 EUR Brutto pro Stück. -> 0,93 + 0,07 MwSt = 1 EUR (Oder doch: 0,94 + 0,06, wenn ich die MwSt abrunde?) 10 Stück: 9,3 + 0,7 = 10 EUR soweit alle klar... Auf der Kundenrechnung steht dann: 9,3 + 0,7 MwSt = 10 EUR (oder doch 9,4 + 0,6 MwSt?) (oder bekommt der Kunde eine andere Vorsteuer, wenn er 10 Wecken einzeln kauft, als bei 10 Stück in einer Tüte?) Wenn ich jetzt die 10 EUR Rechnung mit dem 8-er Schlüssel buche, dann habe ich auf den Konten: Netto 9,35 + MwSt 0,65 = 10 EUR (Kaufmännische Rundung) bzw. 9,34 + MwSt 0,66 wenn ich die Nachkomastellen einfach abschneide. -> die nur 1 Cent-Problematik bleibt uns bestehen und kann sich richtig aufsummieren. => Die Netto- Summen können aufgrund der Rundungen nie stimmen und es werden bereits bei dieser einen Tüte Wecken 5 Cent zu hohe oder zu niedrige Umsätze ausgewiesen. (Gebucht Netto 9,35 anstelle der korrekten und berechneten 9,30 bzw. 9,40 EUR) Die um 5 Cent höher ausgewiesene UST auf der Rechnung wird aber dem FA vorenthalten. Wenn dann der Buchhaltung nur die Tagesumsätze in einer Brutto- Summe übergeben werden, hat das zur Folge, daß die auf den Rechnungen angedruckte MwSt komplett ignoriert wird und alles glatt gebügelt wird auf echte 7 %, so wie es eigentlich der Gesetzgeber haben wollte.
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