Vorab: Ich bin davon überzeugt, daß es bei der Daten-Erhebung nicht (nur) um Steuern geht, sondern daß mittelfristig Wohnraum bewirtschaftet werden soll. Wer die Nachrichten verfolgt, Wohnungstausch, Enteignungen, sollte dafür sensibel sein. Ich verfolge den Gedanken hier aber nicht weiter. Ich habe nur meine eigenen Erklärungen gemacht. Die Bescheide, die ich habe, passen zum Marktwert, liegen leicht darunter, sind natürlich höher als die "historischen". Wenn in Essen die Mietstufe sinkt, ändert sich ja - relativ gesehen - nichts, da das Aufkommen "neutral" sein soll. Diese Neutralität kann bei einer Kommunalsteuer ja nur kommunal gemeint sein und muß dann mit den Hebesätzen feintariert werden. Daß Geschäftsgrundstücke - in Essen! - weniger wert sind, war zu erwarten, dafür werden dann Vermieter und Eigenheimbesitzer etwas mehr zahlen müssen, damit die Summenaufkommensneutralität gewahrt bleibt. Das alles natürlich modulo Inflation + gestiegener Sozialhilfekosten für die Kommunen. Billiger wird es vermutlich für niemanden.
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