Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich sagen, dass wir regelmäßig zu Mandatsbeginn mit dem Mandanten klären, ob SEPA-Lastschriftmandate für Krankenkassen gewünscht werden. Falls ja (das machen über 99% so), erteilen wir selbständig das Mandat für alle neuen KK. Diese haben sich noch nie dafür interessiert, ob wir eine förmliche Kontovollmacht besitzen. Ich finde, diese Sache wird viel zu viel auf juristischer Basis diskutiert. Ich empfinde es einfach als Bestandteil unseres Service, wenn wir die Mandanten möglichst wenig mit Formularen nerven, solange es funktioniert. Und das tut es definitiv. Und die Erteilung des SEPA-Mandates über LODAS funktioniert nur mit vielen Eventualitäten rechtzeitig, so dass wir immer noch auf die sichere Methode setzen: Vordruck herunterladen und (je nach Wunsch der KK) faxen oder per Post versenden. Ist immer noch weniger Arbeit als die Diskussionen mit Mandanten, warum es bei dieser oder jener KK nicht funktioniert hat. Wir sind Dienstleister und wollen Mandantenzufriedenheit, und das erreicht man am besten, wenn alles läuft!
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