@noescher schrieb: Hintergrund sind die für das ZUGFERD-Format möglichen unterschiedlichen Profile. Eine ZUGFERD-Rechnung, ausgestellt mit dem BASIC-Profil, hat in der Visualisierungskomponente wesentlich weniger Daten als die PDF-Datei. Eine vollständige inhaltliche Umsetzung wird es wahrscheinlich nur mit dem EXTENDED-Profil geben [...] Da kann die DATEV nichts dafür, wenn der Aussteller nur das Minimum umgesetzt hat. Steuerlich korrekt. Die XML-Datei ist eine korrekte Rechnung, zum Buchen benötigen wir dann trotzdem die PDF-Datei. Soweit so gut. Wenn das BASIC-Profil eingesetzt wurde, enthält der Datensatz keine Adressdaten und diese wären (falsch) aus der Sichtkomponente gezogen worden. In dem Falle wäre der Fehler ebenfalls bei der DATEV. Wenn es das EXTENDED-Profil war gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Der Datensatz ist falsch bestückt. Fehler beim Rechnungsaussteller. 2. Der Datensatz ist richtig bestückt, wurde aber falsch ausgelesen. Fehler bei der DATEV. Die Leerfelder im EXTENDED-Profil nicht zu visualisieren sollte selbstverständlich sein. Wenn die Visualisierung das nicht schafft, weiß ich auch nicht weiter. Schocken kann mich aber nichts mehr. Fakt ist: Die XML-Daten können weniger Umfangreich als die Sichtkomponente sein. Sie dürfen aber keinesfalls inhaltlich von dieser abweichen. Wenn das doch der Fall ist, sind die Daten des XML-Anhangs die korrekte Rechnung. Im Fall von Abweichungen zwischen den strukturierten Rechnungsdaten und den sonstigen Informationen gehen die Daten des strukturierten Teils denen der Bilddatei vor. An der grundsätzlichen Zulässigkeit eines hybriden Formats ändert dies aber nichts. Siehe Randziffer 31 des BMF Schreibens: Ausstellung von Rechnungen nach § 14 UStG; Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnung bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmern ab dem 1. Januar 2025 @sala schrieb: Hallo T_Ahmad, es handelt sich um eine Rechung im ZUGFeRD-Format. Ich habe keine XML zum nachprüfen. Eine Überprüfung der Rechnungen durch uns ist nicht machbar. Bei dem betreffenden Mandat kommen monatlich mehrere tausend Buchungssätze zusammen wovon ca. die Hälfte Eingangsrechnungen sind. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass es sich hier um eine einmalige Ausnahme handelt. Und dass sich in Zukunft im Bereich E-Rechnung noch einiges tun wird. Wenn keine XML-Daten vorhanden sind, handelt es sich nicht um eine ZUGFeRD-Rechnung. Der ZUGFeRD-Standard definiert, dass die XML-Datei als Anlage innerhalb einer PDF-Datei vorliegt. Es gibt keine E-Rechnung ohne strukturierte Daten. Einfach mal den Beleg speichern, im Adobe Reader öffnen, links auf die Büroklammer und dann die Anlage Faktur-X.xml im Webbrowser öffnen. So sehen die strukturierten Daten ohne Visualisierung aus.
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