Hallo Herr Luft, ich persönlich habe vor allem ein Interesse an korrekten Informationen. Ich setze mich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema PSD2 und den damit einhergehenden Änderungen auseinander. Auch sehe ich die Aussagen des Bankmitarbeiters nicht ungeprüft als Wahrheit an, aber die Untätigkeit seitens der DATEV hat er auf die Lizenzierung der Schnittstelle bezogen. Wie in Beitrag 10 bereits erwähnt ist nicht die Schnittstelle zu lizenzieren, sondern das Unternehmen DATEV. Sicher hat die DATEV frühzeitig Informationen herausgegeben, Handlungsempfehlungen gingen aber nur in Richtung Umstellung auf EBICS, RZ-Bankinfo oder finAPI. Welche Empfehlungen hätte denn die DATEV Ihrer Meinung nach noch aussprechen sollen? Mit DATEV-Software sind zukünftig keine weiteren Verfahren zum automatischen Kontoumsatzabruf möglich (Export/Import lasse ich jetzt mal außen vor). Ob das Ganze technisch wirklich anders realisierbar gewesen wäre, so wie es von Seiten der Volksbank dargestellt wird, kann ich nicht beurteilen, genau hier wäre eine ehrliche Antwort der DATEV hilfreich. Hier brauchen Sie nicht auf eine Antwort von DATEV warten. Die Antwort kann ich Ihnen geben. Technisch wäre eine andere Lösung realisierbar gewesen (die gab es ja bisher auch und wurde massenhaft verwendet). Aber rechtlich ist für DATEV keine andere Variante möglich. DATEV ist kein Zahlungsauslösedienstleister und kein Kontoumsatzinformationsdienstleister. DATEV darf diese Dienstleistungen per Gesetz nicht mehr anbieten. EBICS ist in meinen Augen nicht komfortabel Darf ich erfahren, was Sie bei EBICS als nicht komfortabel ansehen? Die Einrichtung ist aufgrund der Beantragung und der INI-Briefe etwas aufwändiger. Aber wenn es einmal läuft? Wenn ich keinen Erkenntnisgewinn vermitteln konnte, entschuldige ich mich dafür, das war allerdings auch nicht unbedingt meine Intention. Entschuldigen müssen Sie sich nicht. Stattdessen erhoffe ich mir eine Antwort seitens der DATEV, ob tatsächlich, wie seitens der Volksbank vermittelt, eine technisch simplere Lösung möglich wäre, die aber aufgrund der Kosten gescheut wird. Diese Frage habe ich weiter oben in meinem Beitrag bereits beantwortet. Nach meiner Wahrnehmung hatte die DATEV nur zwei Möglichkeiten: 1. Lizensierung der DATEV durch die BaFin als Kontoumsatzinformations- und Zahlungsauslösedienstleister 2. Verwendung einer Drittanbieterlösung Wie immer im Leben muss nach Ausloten aller Möglichkeiten und Abwägung aller mit einer Entscheidung einhergehenden Vor- und Nachteile Stellung bezogen werden. DATEV hat sich für die Drittanbieterlösung entschieden.
... Mehr anzeigen