Ich glaube, ich habe mich nicht ganz richtig ausgedrückt oder muss etwas ausholen. Es beginnt vor der Buchhaltung, zumindest bei dem Wechsel auf die neue Generation. Das Unternehmen meiner Schwiegereltern geht gerade gleitend in die nächste Generation, meine Frau, über. Die Rechnungsschreibung, Dokumentation etc. ist daher noch etwas altbacken. Der Steuerberater, nicht mein Chef, ist auch noch etwas altbacken. Und wir wissen, glaube ich, alle, dass bei Unternehmenssoftware auch nicht immer der Steuerberater erster Ansprechpartner ist. Folge daher, es wird ohne Steuerberater neue Software für die Büroorganisation gesucht. Durch mich war Datev noch im Rennen und hat sich dann aber durch die Software vor der Buchführung, wo ich UO zuzähle, rausgeworfen. Bei solchem Generationswechsel sucht die neue Generation heute im Internet nach Software und landet bei Scopevisio und Ähnlichen. Erst im nächsten Zug wird dann vielleicht irgendwann der Steuerberater ausgetauscht, aber die Buchhaltung ist an den Mandanten selbst oder einen Service verloren. Wenn es da läuft, wissen sie alle wie schwierig es ist, diese Buchhaltung wieder als Mandat zu gewinnen. Heute muss die Software ineinander greifen und da muss eine Software für die Unternehmen her, die nicht versucht - mit Infos, wie leicht doch Buchhaltung ist - auch die Buchführungssoftware an den Mandanten zu verkaufen. Aus Konzentrations-, Synergie- und Wachstumseffekten versuchen das aber sehr viele Softwareanbieter. Insbesondere gehen die neuen Anbieter aggressiver auf den Markt und die neue Generation ist in diesen Dingen offener. Es geht kein Weg daran vorbei, dass sowohl im Bereich der Büroverwaltung, also z. Bsp. Rechnungsschreibung, Orga, Projektmanagement also auch Personalverwaltung moderne Lösungen von der Datev angeboten werden, die der Steuerberater ruhigen Gewissens empfehlen kann, ohne das er ein "Abwerben" befürchten muss. Die ersten Schritte sind gemacht, aber es dauert zu lange. Das im Nachgang modere Auswertungen mit zeitgemäßer Bedienung zur Verfügung stehen müssen ist eine notwendige, aber noch nicht sinnvoll umgesetzte, Selbstverständlichkeit.
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