@So_viele_Fragen schrieb: Nicht den "Speichern und weiter"-Button benutzen, sondern die "Breadcrumb-Links". Nach Belegbearbeitung über dem Vorschaubild auf "Belegübersicht" oder in anderen Ansichten wie z.B. Bank auf "Kontoumsätze" oder Rechnungliste"usw klicken. Die Abfrage nach Speichern bestätigen. So bleiben zumindest die Filter bestehen. Suchbegriffe innerhalb der Tabellen (über erweiterte Suche) verschwinden leider trotzdem, aber alles in den Filtern und der dortigen Suche bleibt erhalten. Und genau diese "Kleinigkeiten" sind es in der Praxis, die höchstwahrscheinlich von DATEV anfangs nicht bedacht wurden, sich aber bei vorschreitender "Cloudisierung" zeigen. Neue Anwender, die nichts anderes kennen, werden darin kein Problem sehen, sie kennen es ja nicht anders. Bestandsanwender, die schon jahreslange Erfahrungen mit den On-Prem-Lösungen haben, gehen aber von einem anderen Programmverhalten aus, können sich schwer an solche Umstellungen gewöhnen und sehen dies als Störung eingeübter Workflows und Rückschritt. Während einige Arbeitsabläufe wirklich nur eine Veränderung in der Reihenfolge bedeuten, sind es gerade die "browserbasierten" Einschränkungen, die sich halt eben nicht mit dem momentanen Stand der Technik einfach "wegcodieren" lassen: Erfasste Daten müssen stets mit einem "Speichern"-Button bestätigt werden, sonst sind sie halt fort. Gerade bei den Hauptbereichen Steuern, Rechnungswesen und Personalwirtschaft sehe ich darin ein großes Problem. Vermutlich (auch) deswegen verzögern sich die Anwendungen aus diesen Bereichen immer noch. Man muss sich nur mal vorstellen, da wird eine umfangreiche Bilanz und die Körperschaftssteuererklärung gleichzeitig bearbeitet, es ist schon einige Zeit in die Umbuchungen und Datenerfassung geflossen und dann hängt sich der Browser auf. Oder man wird mal wieder aus dem gesicherten Bereich "rausgeschmissen", sei es wegen "Inaktivität" oder weil ein LEXInform-Artikel aufgerufen wird, weil man eine Information zu einem Konto benötigt. Und deshalb häufen sich mir die Bauchschmerzen, wenn ich sehe, wie seitens der DATEV auf der PR-Seite Scheinwelten entworfen werden [1], auf der Praxis-Seite aber MVP-Krüppel auf die Nutzer losgelassen werden, bei denen die Bereitschaft zur Ergänzung/Verbesserung/Erweiterung nicht so groß sein scheint, wie sie bei MVP eben auch sein sollte. Es ist ja nicht so, dass DATEV in Vergangenheit nicht das einen oder andere Mal "herum geirrlichtert" wäre, Stichworte Pro, NEXT, KLARTAX, Lohn-ID und Konsorten. Bei Lohn-ID und KLARTAX z. B. gab es bereits am Anfang sehr kritische bzw. hinterfragende Stimmen, die u. a. genau das prophezeit haben, was dann auch eingetreten ist: Ab in die Versenkung = Abkündigung wegen ungenügender Akzeptanz. Wer das alles mitgemacht hat, ist ein gebranntes Kind; da darf man sich bei DATEV nicht wundern. [1] Das erinnert irgendwie an das Siri-Debakel von Apple aus dem Jahr 2024, als Funktionen gezeigt wurden, die nicht auf den Geräten liefen, sondern nur innerhalb einer extra dafür programmierten Präsentations-Anwendung.
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