Es geht bei Weitem nicht darum, dass immer wieder alles vergessen wäre, aber unser Tagesgeschäft mit FIBU, LOHN, Steuern, Mandantenberatung ... ist so fordernd, dass solche Konfigurationstätigkeiten einfach und leicht erledigbar sein müssen. Denn diese Nebentätigkeiten haben nur einen sekundären Fokus und entsprechend nachrangigen "Speicherplatz im Gedächtnis des Anwenders". Bei der Konfiguration von UO kann man nicht gerade behaupten, dass sie einfach und leicht erledigbar sei. Gutes Beispiel: Mal gebe ich durch einfaches Anklicken des Symbols vor dem Eintrag im Baum frei und bei anderen Freigaben wird eine explizite Ordnungsbegriffs-Eingabe erwartet, um letztlich doch genau das Gleiche zu erreichen, selbst wenn eigentlich sogar schon eine globale Freigabe eingetragen ist. Wer sich solch krude Logiken hat einfallen lassen, der hat sich um das "Funktionieren als solches" wohl gekümmert, nicht aber um das ergonomisch leichte und logische Erledigen der Aufgabe. Oder nehmen Sie das Beispiel mit den Farbcodes in der UO-Konfiguration, die in etlichen Fällen selbst dann nicht "grün" werden, wenn Sie den Punkt im Ordnungsbegriffsbereich mit " * " komplett frei geben. Das dokumentiert man sogar im Info-DB-Dokument 1071518 unter 2.2 (rechts: Berater von/bis: jeweils "Sternchen" und trotzdem links im Baum vor dem zugehörigen Eintrag "Alle" nur ein gelbes Icon). Das kann man sicher technisch alles erklären, aber einem Normal-User ist das erst einmal ein "Böhmisches Dorf", da unlogisch. Das meinem / unserem Wunsch zu Grunde liegende Problem ist auch keines, das nur bei UO zu Tage träte. Es gilt ganz grundsätzlich für alle Anwendungen (egal von welchem Software-Anbieter). Sobald ich ein Programm nur in größerem zeitlichen Abstand (d.h. nicht tagtäglich) benutze, ist es für den Benutzer wichtig, dass sich die Bedienung leicht und logisch erledigen lässt. Denn sonst passiert genau das, was wir alle nicht wollen - die Akzeptanz geht rapide zurück und man sucht nach anderen Lösungen oder wie Sie schrieben - "Umwegen". Und in diesem Sinne gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass der Wunsch doch noch erhört werden wird.
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