Nachtrag: Da haben Sie jetzt aber 2 Beispiele rausgepickt (damit könne ich noch konform gehen), aber was ist mit all den anderen Angaben, die auf dem pdf fehlen? Es mag sein, dass Fastdocs auf die Kunden reagiert und bestimmte Angaben auf dem Fragebogen weglässt. Das ist einerseits löblich und kundenfreundlich, rasiert aber alle anderen Kunden und AG gleich mit, die hier eine andere Vorstellung (wie wir) haben. Die Folge ist, dass der Arbeitnehmer unvollständige Angaben unterschreiben muss (z.B. fehlt beim AN, dass er einen Dienstwagen und eine BAV erhält). Ich erkenne überhaupt keinen Grund, warum dies (die LOHNBESTANDTEILE) nicht auf dem pdf des AN enthalten sein soll, dass ist doch ganz klar Teil des Arbeitsverhältnisses und des künftigen Lohns? Diese Art des "Versteckens" von wesentlichen Informationen für den AN halte ich für etwas unfair und potentiell streitanfällig, ggf. in Hinsicht auf das Nachweisgesetz (§ 2) auch rechtswidrig. Wenn es tatsächlich "interne" Geheiminfos zwischen AG und StB geben soll, dann sollten die aus diesem Prozess vollständig ausgeklammert werden. Was allerdings aus meiner Sicht die rein praktischen Problem hierbei sind: a) der StB bekommt vom AG Angaben, die er dann aber selber nicht mehr bekommt. Schön dass die Kanzlei dann mehr weiß als alle anderen, der AG sollte dies aber doch auch nachweislich wissen, sonst kann es zu Konflikten und unterschiedlichen Meinungen kommen. b) der Workflow wird erheblich gestört, wenn neben dem pdf auch eine Mail in der digitalen Lohnakte abzulegen ist (eine Mail geht mangels Bilddatei eh nicht). Hinzu kommen dann auch immer noch Angaben, die der Fragebogen nicht enthält (Vorarbeitgeberwerte z.B.). Wo ist denn hier der Vorteil, Angaben zu verstreuen? Ziel ist es doch die Angaben in einem Dokument zusammenzufassen. Meinetwegen muss dann ein gesondertes pdf nur für den StB/Mandant erstellt werden, auf dem ALLES auf einen Blick steht. Super Software, ohne jedoch die Möglichkeit zu individualisieren für uns leider noch nicht optimal.
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