Ich würde hier "Quereinsteiger" differenzieren: Quereinsteiger ohne entsprechende Fortbildung/Ausbildung nach Eintritt in die Kanzlei sind nur schwer zu beschäftigen, es sei denn es können fachspezifische Aufgaben übernommen werden (Orga, Technik, Finanzmathematik, Kommunikation, Recht etc.) und Entlasten und ergänzen damit die Facharbeit. Entsprechend große Kanzleien können sich hier enorme Vorteile sichern, wenn die dies erkennen. Ein Quereinstieger, der aber Facharbeit leisten soll (Buchführung, Steuern, Beratung, Jahresabschlüsse) wird sicher sehr viele Jahre benötigen um sich hier halbwegs sicher bewegen zu können (Mensch, ich mache das seit über 30 Jahren und weiß auch nicht alles, muss am Ball bleiben oder nochmal recherchieren). Ohne - zumindest interne - , intensive Ausbildung wird das meiner Erfahrung nichts. Hierfür muss die Kanzlei Konzepte, Können und Zeit haben. Keine Kanzlei kann 10 Jahre warten, bis derjenige mit lerning by doing oder von Fehler zu Fehler ausreichende Kenntnisse hat. Wenn es um Quereinsteiger geht, die beispielsweise eine Umschulung zum Steufa machen, haben wir beste Erfahrungen gemacht, da ist es nur wichtig, dass die Motivation stimmt und die Sprache gut beherrscht wird und dass die Umschüler/MA gefordert und gefördert werden. Aktuell sehen wir aber auch, dass die schulische Ausbildung bei Umschülern (Niedersachsen) durchaus Optimierungsbedarf hat (Zielgruppenorientiert). An dieser Stelle die klare Erkenntnis: Steufa und Fachwirte sind der Grundstein einer erfolgreichen Steuerberatungskanzlei und sind hoch zu schätzende Fachleute in einer komlexen Rechtsmaterie.
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