Hallo, es war noch nie so einfach wie erhofft einem Mandanten Unternehmen online zu verkaufen. Wir haben viele kleine und mittelgroße Mandanten, die, vor allem in den letzten Jahren, auf jeden EURO achten. Deshalb fällt es mir zurzeit es insbesondere schwierig jemanden Unternehmen online zu empfehlen, wenn es dieselben Leistungen zeitweise für nicht mal halb so viel Geld bei alternativen Anbietern gibt wie z. B. lexoffice. Wenn ein Mandant Rechnungen schreiben, Belege archivieren, Eingangsrechnungen auf Basis von OCR-Daten überweisen, die offenen Posten und Banksalden überwachen möchte, kostet das mit der Lösung von DATEV Unternehmen online 15,50 EUR pro Monat. Bei beispielsweise lexoffice kosten diese Funktionen das erste Jahr 4,95 EUR und anschließend 9,90 EUR pro Monat. Aufgrund der Umsetzung der Integration von Banken in Unternehmen online, kann es z. B. beim Einsatz des Ebics-Verfahrens zu neuen Bankgebühren für den Mandanten kommen. Auch gibt es noch die Speichergebühren, die noch nicht in den 15,50 EUR enthalten sind. Das aktuelle Freivolumen wird nicht für immer reichen und dann steigt der Preis für Unternehmen online weiter. Klar, es gibt noch die Möglichkeit zur Führung einer digitalen Personalakte, dem Abruf von Auswertungen des Steuerberaters und die online Kasse. Diese Funktionen sind aber meist für die Unternehmer "nice to have", als dass man dafür gerne mehr Geld bezahlen würde. Vielleicht betrachte ich das ganze aber aus einem falschen Blinkwinkel? Vielleicht wäre es besser, die Leistungen von Unternehmen online in einzelne, zu buchbare Blöcke aufzuteilen? Wie seht ihr das? Ist das schon zu preisbewusst gedacht?
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